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Aufreihung mehrerer Lufthansa-Maschinen © Lufthansa

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Deutsche Lufthansa haben ihre Tarifverhandlungen am Freitag ohne konkretes Ergebnis vertagt. Die nächsten Gespräche seien für den 12. Mai vereinbart worden, sagte ver.di-Sprecherin Cornelia Haß am Freitag. Die Gespräche seien konstruktiv.

Lufthansa habe entsprechend der Erwartungen der Arbeitnehmer ein formales Angebot vorgelegt. ver.di wertete dies als Interesse der Airline an einer einvernehmlichen Lösung. Allerdings sei es bis dahin noch ein langer Weg, sagte Haß. Die Gewerkschaft will das Angebot am 3. Mai bewerten.

Am Donnerstag, dem ersten Verhandlungstag der zweiten Gesprächsrunde, hatte es keine nennenswerte Reaktion der Airline gegeben, sagte die verdi-Sprecherin. Die erste Verhandlungsrunde war Anfang März ergebnislos zu Ende gegangen.

Die Gewerkschaft vertritt rund 50.000 Beschäftigte am Boden und in der Kabine sowie bei Lufthansa Cargo, Lufthansa Systems, Lufthansa Technik und Lufthansa Service Gesellschaft. In den Mittelpunkt ihrer Forderungen hat sie die Sicherung der Arbeitsplätze und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen gestellt. Außerdem soll ein Tarifvertrag zur Ergebnisbeteiligung abgeschlossen werden.

Die Vergütungsverträge der einzelnen Geschäftsfelder hat ver.di nicht gekündigt. Diese Option behält sich die Gewerkschaft allerdings vor und macht eine Entscheidung darüber vom Verlauf der Verhandlungen abhängig.