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Lufthansa und UFO vertagen Verhandlung

Die Lufthansa verhandelt nun auch mit ihren in der Gewerkschaft UFO organisierten Flugbegleitern. Die Auftaktrunde der Tarifverhandlungen ist jedoch zunächst ohne Ergebnis vertagt worden.

Lufthansa Flugbegleiter mit Cockpit-Crew © Lufthansa

Die Lufthansa verhandelt seit Mittwoch an dritter Front mit ihren Beschäftigten über Arbeitsplatzsicherung und Arbeitsbedingungen. Die Auftaktrunde mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO wurde ohne Ergebnis vertagt, wie UFO am Donnerstag mitteilte. Termin für die nächste Verhandlungsrunde ist demnach der 24. März.

UFO fordert für die rund 16.000 Flugbegleiter der Lufthansa eine 40-Stunden-Woche, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie Anspruch auf geregelte Pausen. Bei den Verhandlungen mit UFO habe die Lufthansa am Mittwoch die Forderungen der Flugbegleiter als zu teuer zurückgewiesen, erklärte die Gewerkschaft. Der Konzern habe dagegen eine "ausgedehnte" Nullrunde, Gehaltskürzungen und eine höhere Produktivität verlangt. Dies sei nach mehreren Sparrunden in den vergangenen Jahren ein "unhaltbarer Zustand", erklärte UFO-Tarifkommissionssprecher Nicoley Baublies.

Der Konzern verhandelt derzeit auch mit der Pilotengewerkschaft Cockpit und für die Beschäftigten am Boden mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi.

Von: AFP

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