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Flugzeuge der Lufthansa am Flughafen Frankfurt. © dpa / Arne Dedert

Im weltweit hartumkämpften Luftverkehr strebt die Lufthansa eine engere Zusammenarbeit mit der chinesischen Fluggesellschaft Air China an. Schon zum kommenden Winterflugplan - ab 26. Oktober - wollen die Partner ihr Flugangebot zwischen Mitteleuropa und China enger als bislang aufeinander abstimmen. Eine entsprechende Absichtserklärung zur Gründung eines «Joint Ventures» unterzeichneten der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr und Air-China-Chef Song Zhiyong beim Staatsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in China. Damit könne man den Kunden bessere Flugverbindungen und Dienstleistungen anbieten, erklärte Spohr. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Bei dem gemeinschaftlichen Vorhaben geht es nicht um Kapitalbeteiligungen oder die Gründung eines gemeinsamen Tochterunternehmens. Vielmehr erbringen beide Partner ihre vorher abgestimmten Leistungen weiterhin, nun aber auf gemeinsame Rechnung. Die eingeflogenen Erlöse sollen nach einem noch zu vereinbarenden Schlüssel wieder den Gesellschaften zugeteilt werden.

Die Lufthansa unterhält eine derartige Kooperation auf dem Nordatlantikmarkt unter dem Titel «A++» mit Air Canada und dem US-Anbieter United. Nach Japan teilt man sich die Arbeit mit der ANA im Joint Venture «J+». Die Vereinbarungen bedürfen jeweils einer Genehmigung durch die Kartellbehörden.

«Mit diesem Abkommen erschließt die Lufthansa Group ihren Fluggesellschaften einen noch besseren Zugang zum zweitgrößten Luftverkehrsmarkt nach den USA», teilte die Lufthansa zu dem China-Deal mit. Hauptvorteil sei neben dem besseren Marktzugang die gemeinsame Planung der Flugpläne, erläuterte ein Sprecher. Die Kapazität der Flieger könne so besser ausgelastet werden. Auch die Anschlussflüge könnten enger auf die Interkontinentalverbindungen abgestimmt werden. Dies sei in der bisherigen Zusammenarbeit beider Partner seit 2007 im Rahmen des Luftverkehrsbündnisses Star Alliance rechtlich nicht möglich gewesen.

© dpa, Daniel Reinhardt Lesen Sie auch: Neuer Lufthansa-Chef muss vor allem überzeugende Ideen liefern

Eine weitere Absichtserklärung zwischen den beiden Airlines betrifft den technischen Bereich von Wartung, Überholung und Reparatur. Hier gilt Lufthansa Technik als weltweit führender Anbieter. In China ist sie bereits mit 40 Prozent an Ameco Beijing beteiligt, an der Air China die Mehrheit hält. An der Lufthansa Technik Shenzen (LTS) ist hingegen die Beijing Kailan Aviation Technology nur mit 20 Prozent beteiligt, während Lufthansa 80 Prozent hält.

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