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A340 der Lufthansa © AirTeamImages.com / Felix Gottwald

Nach Einschränkungen beim Reiseverkehr wegen einer neuen Corona-Variante reduziert die Lufthansa ihre Flüge nach Südafrika. "Die Lufthansa Group passt ihr Flugangebot nach Südafrika an die gesunkene Nachfrage an", erklärte die Airline.

Ab dem 25. Januar wird die Lufthansa nur noch dreimal statt wie bisher fünfmal wöchentlich die Strecke Frankfurt-Johannesburg mit einer Boeing 747-8 bedienen. Die Strecke München-Kapstadt dagegen wird für den verbleibenden Winterflugplan 2020/21 ganz gestrichen.

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines, die zur Lufthansa-Gruppe gehört, hat aufgrund des behördlich angeordneten Landeverbots in Österreich ihre Flüge zwischen Wien und Kapstadt seit dem 30. Dezember ausgesetzt.

Unverändert bleiben dagegen die drei wöchentlichen Flüge der Lufthansa-Tochter Swiss von Zürich nach Johannesburg. Die von Flugstreichungen betroffenen Passagiere würden auf die bestehenden Verbindungen entsprechend umgebucht, erklärte die Lufthansa. Nach offiziell unbestätigten Berichten erwägen auch andere Airlines eine Reduzierung ihres Flugangebots nach Südafrika.

Südafrika hat Ende vergangenen Jahres die Entdeckung einer neuen Corona-Variante bekanntgegeben. Sie hat Experten zufolge Ähnlichkeiten mit der Virus-Mutation in Großbritannien, hat sich aber demnach unabhängig entwickelt.