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Ein Airbus A321 wird auf dem Hamburger Flughafen betankt. © dpa / Markus Scholz

Bereits seit dem vergangenen Sommer beteiligt sich die Raffinerie Heide gemeinsam mit Partnern an einem auf fünf Jahre angelegten Forschungsprojekt der Universität Bremen. Ziel ist die Herstellung von regenerativem Kerosin durch die Nutzung von überschüssiger regional erzeugter Windenergie.

"Es reicht natürlich nicht allein, den Kraftstoff herzustellen", sagte Geschäftsführer Jürgen Wollschläger. "Wir brauchen einen Abnehmer." Darauf habe sich nunmehr die Deutsche Lufthansa in einer Absichtserklärung verpflichtet. Die Fluggesellschaft ist ihrerseits bereits seit 2011 an der Erforschung und dem Einsatz alternativer Kraftstoffe beteiligt.

Hamburg hat Erfahrung mit synthetischen Kraftstoffen

Dritter im Bunde ist der Flughafen Hamburg, allerdings nur begleitend. Er nutzt bereits seit zwei Jahren synthetischen Dieselkraftstoff für den Betrieb seiner Fahrzeuge auf dem Vorfeld.

Die Raffinerie Heide versorgt bereits den Hamburger Flughafen mit Kerosin. Synthetische Kraftstoffe, die so genannten E-Fuels, gelten als zukunftsfähigere Alternative für flüssigen Treibstoff im Vergleich zu Kraftstoffen aus Mineralöl.

© DLR/Nasa/Friz, Lesen Sie auch: DLR und Nasa testen alternative Kraftstoffe