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Lufthansa bestellt auch CFM-Triebwerke für A320neo-Flotte

Lufthansa wird ihre A320/A321neo-Flotte mit Antrieben verschiedener Hersteller ausstatten. Nachdem die Airline bereits Triebwerke bei Pratt & Whitney bestellt hat, wurden nun 80 Triebwerke bei CFM eingekauft.

Darstellung eines Airbus A320neo in den Farben der Lufthansa © Airbus / Fixion

40 Flugzeuge der neuen Airbus A320neo-Familie der Lufthansa werden mit „LEAP-1A“-Triebwerken des Herstellers CFM-International ausgestattet. Das teilten Airline und Hersteller jetzt mit. 15 der insgesamt 60 von Lufthansa bestellten A320neo bekommen demnach die Leap-Aggregate, genau wie 25 der insgesamt 40 bestellten A321neo.

Das ehemals als "LEAP-X" vermarktete neue CFM-Triebwerk benötigt nach Herstellerangaben im Vergleich zu herkömmlichen CFM-Triebwerken 15 Prozent weniger Kraftstoff und emittiert entsprechend weniger Kohlendioxid. Die Stickoxid-Emissionen sollen dank einer neu entwickelten Brennkammer sogar um 22 Prozent reduziert werden. Zudem halbiert sich der Lärmteppich am Boden.

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Das CFM-Triebwerk steht in direkter Konkurrenz zum Getriebefan-Triebwerk Pratt & Whitney PW1000G, das auch für die A320neo-Familie angeboten und mit ähnlichen Einsparpotenzialen beworben wird. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Turbofantriebwerk ist es mit einem Untersetzungsgetriebe zwischen Niederdruckturbine und Fan ausgestattet.

Schon nach ihrer Erstbestellung über 30 A320neo im Jahr 2011 hatte Lufthansa für eine Teilflotte bei Pratt & Whitney Triebwerke bestellt. Damit wird die Lufthansa zukünftig beide der zur Verfügung stehenden Triebwerksoptionen für ihre A320/A321neo-Flotte installieren. Derzeit fliegen alle A320 der Lufthansa mit CFM56-5-Triebwerken. Die A321 werden von IAE V2530- oder V2533-Aggregaten angetrieben.

Von: airliners.de

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