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Lufthansa-Chef Carsten Spohr begrüßt die Boeing-Crew in Frankfurt. © airliners.de / Benjamin Recklies

Das künftige Flaggschiff der Lufthansa hat einen ersten Besuch am Drehkreuz Frankfurt absolviert. Auf dem Rückflug von der Dubai Air Show in die USA landete am Donnerstag eine Boeing 777-9 und wurde am Freitag von Lufthansa-Chef Carsten Spohr in Empfang genommen.

Die neue Boeing 777X stehe für mehr Komfort, technische Innovation und nachhaltiges Fliegen, sagte der Vorstandschef von Europas umsatzstärkster Airline-Gruppe. Die Lufthansa Group ist einer der Launch-Customer des Flugzeugs und hat bei dem US-Hersteller insgesamt 20 Maschinen bestellt, über deren genaue Verteilung auf die verschiedenen Gesellschaften noch nicht entschieden ist. Fest steht aber, dass die ersten sieben für die Lufthansa in Frankfurt stationiert werden.

Nach technischen Problemen bei Boeing solle die erste neue "Triple Seven" 2023 ausgeliefert werden, erklärte Spohr. Die Verzögerungen würden in die bedingt durch die Coronavirus-Pandemie reduzierten Geschäftstätigkeiten passen, zurzeit liege man bei 60 Prozent des Volumens des Jahres 2019, betonte er. Man habe genügend große Flugzeuge in der Flotte, daher dränge man Boeing, zunächst einmal die kleineren Flugzeuge auszuliefern. "Wir freuen uns nächstes Jahr auf die Boeing 787", sagte Spohr. Das sei dringlicher als die 777-9.

Ersatz für ältere Boeing 747 und A340

Das Bild zeigt eine Animation der Boeing 777-9 in der aktuellen Lufthansa-Livery. © Boeing

Von der deutlich kleineren Boeing 787 hatte die Lufthansa Group zuletzt sogar während der Pandemie weitere fünf einheiten Bestellt. Ihre Erstbestellung über 20 "Dreamliner" hatte der Konzern bereits im Jahr 2019 aufgegeben. Mit dem neuen Kaufvertrag erhöht sich der Auftragsbestand der Gruppe auf 25 Boeing 787-9.

Mit rund 400 Sitzplätzen wird die zweistrahlige 777X derweil die stillgelegte Airbus A380 mit 509 Sitzen als größtes Flugzeug der Flotte ablösen. Mit den neuen Triebwerken von General Electric soll das Flugzeug pro Passagier 40 Prozent weniger CO2 ausstoßen als die Modelle, die es ersetzt, nämlich alte Boeing 747-400 und Airbus A340.

Lufthansa wird mit dem Flugzeug zudem eine neue Business Class einführen. Die Boeing 777-9 biete gegenüber ihren Vorgängermodellen eine deutlich breitere Kabine, so Lufthansa. Dieser Raum werde in der neuen Business Class genutzt, um den Komfort für die Passagiere nochmals deutlich zu steigern. So sollen Fluggäste zukünftig von allen Plätzen aus direkten Zugang zum Gang haben.

Ältere und kleinere Versionen der Boeing 777 sind im Lufthansa-Konzern bereits für die Swiss und die Lufthansa Cargo unterwegs. Für die Frachttochter kann sich Spohr allerdings auch eine mögliche 777X als Frachter vorstellen, wie er vor Journalisten sagte. Man sei in Gesprächen mit Boeing über das Flugzeug, das noch gar nicht offiziell angeboten wird. Man rede aber auch mit Airbus. Der europäische Flugzeugbauer hatte erst vergangene Woche Details zu einer Cargoversion der A350 angekündigt.

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