Lufthansa fährt auch innerdeutsches Angebot zurück

Lufthansa fährt das Angebot bei ihren Airlines weiter zurück. Die bereits ausgesetzten Verbindungen nach Asien, Italien und den Iran werden verlängert. Auch das innerdeutsche Angebot ist nun betroffen.

Ein Airbus A19 der Lufthansa. © AirTeamImages.com / Felix Gottwald

Lufthansa und ihre Töchter fahren ihr Flugangebot auf den Strecken nach Italien und Asien wegen der Coronavirus-Epidemie teils deutlich zurück. "Zudem werden die Frequenzen auf innerdeutschen Verbindungen von Frankfurt nach Berlin, München, Hamburg und Paderborn sowie von München nach Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Bremen und Hannover verringert", teilte Konzern mit.

Nachdem die Konzerngesellschaften Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines ihre Flüge auf das chinesische Festland bereits ausgesetzt hatten, reagiert das Management mit den zusätzlichen Kürzungen auf die verstärkte Ausbreitung des Virus.

Flüge nach Italien, Hongkong und Südkorea bleiben ausgesetzt

Die Konzern-Airlines, zu denen auch Eurowings und Brussels gehören, setzen im März und April einen Teil ihrer geplanten Flüge nach Italien, Hongkong und Südkorea aus. Flüge nach Festland-China bleiben bis 24. April gestrichen, gleiches gilt für Verbindungen in die iranische Hauptstadt Teheran bis 30. April.

Je nachdem, wie sich die Lage weiter entwickle, könnte der Konzern sein Angebot an Kurz- und Mittelstreckenflügen um bis zu einem Viertel kürzen, hieß es. Zudem blieben rechnerisch bis zu 23 Langstreckenflugzeuge am Boden. Die Lufthansa hat bereits ein Sparprogramm angekündigt. Die Auswirkungen auf den Gewinn sei derzeit noch nicht abschätzbar, hieß es.

© AirTeamImages.com, Matthias Geiger Lesen Sie auch: Lufthansa kündigt drastische Flugstreichungen und Kurzarbeit an

Von: br, dpa

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