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Luftfahrtverband AEA: "Wir bilden keine Mauer um Europa", © dpa/Federico Gambarini
Ein Flugzeug landet auf dem Flughafen in Düsseldorf. © dpa / Federico Gambarini

Die Association of European Airlines (AEA) wehrt sich gegen den Vorwurf, der Verband mache Stimmung gegen die arabischen Airlines und bilde mit ihrer Politik eine Mauer um Europa. "Das ist schlichtweg falsch", heißt es in einem Schreiben des Lobbyverbands.

Der Verband reagiert damit auf Aussagen von Air-Berlin-Chef Stefan Pichler. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft hat den Verband verlassen, Pichler begründete den Schritt mit der "protektionistischen Luftverkehrspolitik", mit der die AEA eine Mauer um Europa baue. Er bezog sich damit auf den Streit innerhalb des Verbands über den Umgang mit den arabischen Fluggesellschaften Qatar Airways, Etihad und Emirates.

AEA fordert gleiche Bedingungen für alle

Die AEA erklärte in ihrer Mitteilung weiter, das Grundprinzip des Verbands sei seit jeher ein fairer Wettbewerb. Die Verbands-Mitglieder vertreten die Auffassung, dass die EU auf dem europäischen Markt gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Airlines gewährleisten müsse. Gegen eine Liberalisierung der Märkte sei nichts einzuwenden, hieß es weiter, solange europäische Airlines davon profitieren würden. Das gelte auch für bilaterale Abkommen.

Das bilaterale Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, das die Landerechte regelt, soll neu ausgehandelt werden. Emirates und Etihad zum Beispiel möchten gerne zusätzliche Landerechte in Deutschland. Das hatte die Bundesregierung vorerst abgelehnt. Zunächst müsse ein fairer Wettbewerb gewährleistet sein.

© Airbus, Lesen Sie auch: Streit über Golf-Carrier: Air Berlin tritt aus Luftfahrtverband AEA aus

Den sehen auch die beiden AEA-Mitglieder Air France-KLM und Lufthansa nicht. Aus ihrer Sicht genießen die Golf-Airlines erheblich Vorteile. So gebe es zum Beispiel keine Steuer-Belastung, dafür aber reichlich staatliche Subventionen. Air Berlin profitiert jedoch von einer dieser Airlines, nämlich Etihad. Letztere hält Air Berlin mit Finanzspritzen in der Luft und besitzt außerdem knapp 30 Prozent der Anteile an Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft.

Die International Airlines Group (IAG) hatte die AEA ebenfalls verlassen. Der Schritt wurde ähnlich begründet wie bei Air Berlin. Qatar Airways besitzt zehn Prozent an der IAG, zu der auch British Airways und Iberia gehören.

Das ist die AEA

Die Association of European Airlines (AEA) ist ein Lobbyverband mit Sitz in Brüssel. Ziel des Verbandes ist es, das Wachstum seiner Mitglieder zu fördern. Letztere treffen sich regelmäßig, dabei werden nach AEA-Angaben zum Beispiel Positionspapiere zu Themen wie Wettbewerbssituation, Luftverkehrsentwicklung und Sicherheit erarbeitet, die die Ansichten der Mitglieder widerspiegeln. Derzeit sind 26 Airlines in der AEA, darunter Lufthansa, Swiss, Air France-KLM, Turkish Airlines, Scandinavian Airlines, DHL und TNT Airways.

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