Lauda tritt auf die Kostenbremse

Die österreichische Ryanair-Tochter Lauda hat in ihrem ersten Jahr einen dreistelligen Millionenverlust eingeflogen. Gegensteuern will die Airline nun unter anderem mit einer Überprüfung der Kosten in sämtlichen Bereichen.

Die erste A320 von Lauda Motion in neuer Lackierung in Wien. © Thomas Ramgraber

Lauda hat in ihrem ersten Geschäftsjahr einen Verlust von 140 Millionen Euro eingeflogen. Nun sieht sich die Ryanair-Tochter gezwungen, die Kosten "in sämtlichen Bereichen zu überprüfen", wie es in einem internen Schreiben an die Mitarbeiter heißt, das airliners.de vorliegt.

Unter anderem will der Billigflieger bei den Kosten für die Mitarbeiterparkplätze an der Lauda-Konzernzentrale in Wien-Schwechat sparen. In dem Brief heiß es dazu, dass die Parkplatzmiete monatlich rund 30.000 Euro betrage. Lauda könne "diese finanzielle Belastung nicht mehr in Gänze tragen".

Von: br

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