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Passagiere stehen an einem Schalter von Eurowings am Flughafen Palma de Mallorca. © dpa

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Angesichts des Anstiegs von Corona-Neuinfektionen mit der Delta-Variante wird es von Dienstag an Sonderkontrollen der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen bei Reisenden aus Portugal geben. "Morgen erwarten wir acht Flüge aus Portugal, die wir aufgrund des Schengenstatus mit Sonderkontrollen am Gate oder am Flugzeug direkt abdecken werden", sagte ein Sprecher der Bundespolizei am größten deutschen Verkehrsflughafen. Portugal und Russland stehen von Mitternacht an auf der Liste der dann 15 Staaten, die als Virusvariantengebiete gelten.

Bei der Einreise aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten müssen die Passagiere eine Digitale Einreiseanmeldung sowie einen Nachweis über einen negativen Corona-Test vorlegen. Alternativ genüg ein Impf- oder Genesenennachweis. Bei einem vorangegangenen Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet hingegen ist ein Impf- oder Genesenennachweis nicht ausreichend. In diesen Fällen ist nach Angaben der Bundespolizei bei der Einreise ein gültiger, anerkannter und negativer Testnachweis mitzuführen. Als Virusvariantengebiete gelten Brasilien, Botsuana, Südafrika, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Nepal, Sambia, Simbabwe, Uruguay, Großbritannien. Portugal und Russland.

Die meisten Flugverbindungen bestehen dabei aus Großbritannien und Portugal. So gibt es derzeit wöchentlich 159 Flugverbindungen zwischen Frankfurt und Portugal, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Frankfurt.

Reisende sollten in Corona-Zeiten generell mehr Zeit bei der Reise am Flughafen einplanen, so die Empfehlung der Bundespolizei für die Reise- und Urlaubszeit. Beim Check-in, bei den Sicherheitskontrollen und bei der Passkontrolle könne es aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln zu längere Wartezeiten kommen. Bei der Einreisekontrolle müssten die Bundespolizisten nicht nur Pässe und Visa, sondern auch die Einhaltung der Auflagen der Coronavirus-Einreiseverordnung überprüfen. "Auch das kann zu längeren Kontrollzeiten führen", sagte der Sprecher. Ändere sich die Einstufung eines Staates, der entweder in die Liste der Virusvariantengebiete aufgenommen oder daraus gestrichen werde, passe die Bundespolizei die Kontrollen entsprechend an.

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Länderchefs wollen härtere Kontrollen

Die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus beschäftigt auch die Politik in den Ländern. So wurden in zahlreichen Ländern der Wunsch nach härteren Maßnahmen bei Reiserückkehrern lauter. So hat sich Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) für strengere Regeln für Corona-Tests bei der Rückkehr von Urlaubern nach Deutschland ausgesprochen. "Diese Stichproben reichen nicht, die im Moment von der Bundespolizei umgesetzt werden", so der SPD-Politiker im ZDF.

Seine Amtskollegin Manuela Schwesig aus Mecklenburg-Vorpommern geht noch einen Schritt weiter und forderte in einem Interview mit der "Rheinischen Post" doppelte Tests für alle Rückkehrer aus Risikogebieten. Urlauber sollten einen Test zu Beginn ihrer Rückkehr machen und einen weiteren nach fünf Tagen Quarantäne. Der Bund solle die Verordnung anpassen, die Länder dann aber selbst entscheiden lassen. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fordert eine zweifache Testpflicht für alle Rückkehrer, die nicht voll geimpft sind.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) ist die derzeitige Lösung, wonach ein einfacher Antigen-Test ausreicht, um Quarantäne zu vermeiden, zu lasch. "Das ist zu unsicher", sagte er der "Welt". Stattdessen fordert er, dass alle nicht geimpften Reiserückkehrer aus Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten grundsätzlich in Quarantäne gehen, die frühestens nach fünf Tagen bei einem negativen PCR-Test aufgehoben werden dürfe.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) fordert, dass an den Grenzen engmaschig auf Impfausweise und negative Corona-Tests kontrolliert wird. Das sagte der CSU-Politiker, der auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz ist, der "Bild am Sonntag" mit Blick auf die rasche Ausbreitung der Delta-Variante.

"Im Gegensatz zum letzten Sommer sind in ganz Deutschland flächendeckende Testsysteme aufgebaut. Entscheidend ist, dass vor Einreise getestet wird und die Testnachweise an den Grenzübergängen und den Flughäfen nicht nur stichprobenartig kontrolliert werden", so Holetschek.

Bund und Land befänden sich in enger Abstimmung, um engmaschige Kontrollen während der Reisezeit sicherzustellen, sagte Holetschek weiter.

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