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Kokain schmuggelnder Flugbegleiter muss in Haft

Mit Drogenpaketen im Magen wollte ein in Deutschland ansässiger Flugbegleiter Geld verdienen. Der Zoll kam ihm auf die Schliche, jetzt ist im Prozess das Urteil gefallen.

Drogenspürhund Tito. © Zoll

Mit Kokain im Magen von Kolumbien nach Hessen: Ein drogenschmuggelnder Flugbegleiter ist am Montag vom Landgericht Frankfurt zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden.

Die Zollbehörden waren durch einen Hinweis der ehemaligen Lebensgefährtin des Mannes bereits über den Drogenschmuggel informiert, als die Maschine aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá im März dieses Jahres in Frankfurt landete. Eine Überprüfung brachte 67 Einzelbehälter zum Vorschein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (AZ 5130 Js 212998/20).

Wie vor Gericht bekannt wurde, hatte der 45 Jahre alte Angeklagte bereits zuvor mehrfach kleinere Mengen Kokain und Haschisch auch zum Eigenverbrauch aus Übersee mitgebracht. Ob dies während seines regulären Dienstes geschah, blieb ungeklärt. Seinem Geständnis zufolge hatte er mit dem Gewinn aus dem Weiterverkauf der Drogen eine eigene Firma für den Vertrieb von Mango-Marmelade gründen wollen.

Von: dk, dpa

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