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Klage gegen ILA-Tiefflüge

Das Verwaltungsgericht Cottbus entscheidet in den kommenden Tagen über eine Klage gegen Tiefflüge bei den ILA-Flugvorführungen. Anwohner wollen militärische Tiefflüge unter 450 Meter Höhe untersagen lassen.

Eurofighter der Luftwaffe im Steigflug © AirTeamImages.com, S. Willson

Das Verwaltungsgericht Cottbus entscheidet in den nächsten Tagen über eine Klage gegen militärische Tiefflüge auf der Luftfahrtmesse ILA in Berlin-Schönefeld. Die Anwälte von Anwohnern haben dazu einen Eilantrag eingebracht, teilte der Bürgerverein Brandenburg-Berlin (BVBB) am Samstag in Blankenfelde (Dahme-Spreewald) mit.

Die Klage richte sich gegen das Land Brandenburg. Ziel sei es, militärische Flugvorführungen unterhalb von 450 Meter Höhe untersagen zu lassen. Das Verwaltungsgericht hatte bereits zur ILA 2008 entsprechende Auflagen erteilt, um Anwohner vor dem Lärm der Militärjets zu schützen. Betroffen seien die Bewohner der Ortsteile Waltersdorf, Rotberg und Selchow der Gemeinde Schönefeld. Die Auflagen sollen jetzt offenbar unterlaufen werden, kritisierte der Verein. Das habe bereits der Probebetrieb für die diesjährige Luftfahrt-Show gezeigt.

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA wird von Dienstag bis Sonntag auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld ausgerichtet.

Von: dpa

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