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Wenig Klimawirkung trotz deutlich geringerem Kerosinverbrauch

Weltweit werden durch die Corona-Krise aktuell rund 70 Prozent weniger Kerosin verbraucht. Auch in Deutschland ist der Absatz stark zurückgegangen. Der Einfluss dieser Entwicklung auf den Gesamt-Ölverbrauch und die Emissionen ist jedoch überschaubar.

Betankung eines Lufthansa-Flugzeugs © Lufthansa

In Deutschland ist der Absatz von schwerem Flugturbinenkraftstoff (Kerosin) und sonstigem Flugbenzin im ersten Halbjahr auf rund 2,8 Millionen Tonnen gesunken. Das ist ein deutlicher Rückgang von fast 45 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten 2019, als hierzulande noch etwas über fünf Millionen Tonnen Kerosin den Weg in Flugzeugtanks fanden, wie aus den amtlichen Absatzdaten des Mineralölwirtschaftsverbands (MWV) hervorgeht.

Im zweiten Quartal lagen die Verkaufsmengen sogar konstant bei mehr als 70 Prozent unter denen des Vorjahres. Dementsprechend lag auch die Kerosin-Produktion der Raffinerien in Deutschland zuletzt mehr als zwei Drittel unter Vorjahresniveau.

Von: dk

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