Rundschau Kein Platz für "Landshut" bei Dornier und Norwegians Ende als Bank

Die ehemalige Lufthansa-Maschine "Landshut" ist ein Stück Zeitgeschichte, dessen Erhalt sich schwierig gestaltet. Bei Norwegian geht es derweil ans Tafelsilber. Unsere Übersicht mit Kurzmeldungen und Presseschau.

Im Innenraum einer Transportmaschine von Typ Antonow Typ AN 124 ist am 23.09.2017 auf dem Flughafen von Friedrichshafen der Rumpf der ehemaligen Lufthansa-Maschine "Landshut" zu sehen. © dpa / Karl-Josef Hildenbrand

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Kurzmeldung

Die Dornier-Stiftung in Friedrichshafen will die Betriebskosten für eine Ausstellung zu und mit der historischen Boeing 737 "Landshut" der Lufthansa nicht übernehmen, die die Bundesregierung aus Brasilien geholt hat. Laut "FAZ" gab es keine Einigung über eine Kostenübernahme, weshalb nun alternative Standortoptionen erwogen würden.

Norwegian will nach Informationen des "Handelsblatt" ihren 17,5-prozentigen Anteil an der selbst gegründeten Bank "Norwegian Finans" für umgerechnet rund 220 Millionen Euro verkaufen, um die Bilanz aufzubessern. Die Airline leidet vor allem unter dem 737-Max-Grounding und Problemen im Langstreckengeschäft.

Die brasilianische Fluggesellschaft Avianca Brasil wird die Star Alliance zum 1. September offiziell verlassen, wie das Bündnis mitteilte. Der Rückzug erfolgt, nachdem die Airline vor einigen Monaten unter Gläubigerschutz gestellt und bald darauf ihr AOC von der brasilianischen Aufsicht entzogen wurde.

Der Flughafen Nürnberg hat im Juli knapp 416.000 Fluggäste und damit 8,4 Prozent weniger gezählt als im Vorjahresmonat, wie ein Sprecher auf airliners.de-Anfrage mitteilte. Auch Flugbewegungen (minus zehn Prozent) und Fracht (minus 16 Prozent) gingen deutlich zurück.

Wegen eines heftigen Unwetters wurden bis Sonntagabend 41 Flüge in Frankfurt annulliert, die meisten davon Inlandsflüge. Acht Flüge wurden umgeleitet. Um Personal und Reisende zu schützen, sei die Abfertigung vorübergehend eingestellt worden, sagte eine Sprecherin des Betreibers Fraport am Montag.

Nach den Unwettern am Frankfurter Flughafen hat die Hessische Luftaufsicht insgesamt 32 Starts und 17 Landungen nach 23 Uhr genehmigt. In der Zeit zwischen 23 Uhr und 5 Uhr herrscht am größten deutschen Verkehrsflughafen Nachtflugverbot.

Das schreiben die Anderen

Wer sich umweltschonenden Urlaub per Bahn zeitlich und finanziell leisten kann und will zeigt das mittlerweile oft per Zugstolz/Tågskryt-Hashtag. Alexander Krex versucht sich dafür zu begeistern und hat seine persönliche Sicht in einem Essay aufgeschrieben, nachzulesen bei "Zeit Online".

Die Verbindung zwischen Zürich und München gilt als ein Paradebeispiel für die Konkurrenz zwischen Bahn, Bus und Flugzeug. Nach jahrzehntelangem Hickhack ist es nun "höchste Eisenbahn" für die Elektrifizierung des deutschen Teils der Bahnstrecke, schreibt die "Neue Züricher Zeitung".

Die Lilihill Gruppe, Betreiberin des Airport in Klagenfurt, will rund um den Airport über eine Milliarde Euro in neue Infrastruktur investieren. Geplant sind unter anderem eine neues Terminal, ein Logistikzentrum und ein Flughafenhotel. Die Passagierzahl soll auf eine Million vervierfacht werden, schreibt die "Kronenzeitung".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

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