Auflagen gefordert Kartellbedenken gegen Oneworld-Transatlantikbündnis

Die Kartellabteilung des Justizministeriums hat Bedenken gegen den geplanten Schulterschluss von American Airlines und British Airways auf den Transatlantikrouten geäußert. Um den Wettbewerb zu schützen, seien Auflagen erforderlich.

American und British Airways in London-Heathrow © AirTeamImages.com

Die US-Kartellbehörden haben Bedenken gegen die geplante engere Zusammenarbeit zwischen British Airways und American Airlines auf den Transatlantik-Routen geäußert.

Die Kartellabteilung des Justizministeriums in Washington empfahl am Dienstag dem zuständigen Verkehrsministerium, die intensivierte Kooperation allenfalls unter Auflagen zu genehmigen. Andernfalls könnten die Ticketpreise auf bestimmten Strecken, die jährlich von 2,5 Millionen Passagieren beflogen werden, um 15 Prozent steigen.

Um den Wettbewerb trotz der geplanten engeren Abstimmung zwischen British Airways und American Airlines zu wahren, sollten den Fluglinien die Start- und Landerechte für ausgesuchte Flüge entzogen werden, empfahl das Justizministerium.

Eine andere Möglichkeit sei, den beiden Gesellschaften die Zusammenarbeit bei bestimmten Strecken zu untersagen. Als Beispiele genannt wurden die viel beflogenen Routen zwischen London und New York, Boston, Miami oder Chicago.

British Airways und American Airlines arbeiten bereits in der Oneworld-Allianz zusammen. Die Mitglieder der konkurrierenden Bündnisse Star Alliance und SkyTeam genießen bereits kartellrechtliche Immunität auf den Nordatlantikstrecken.

Von: AFP, airliners.de

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