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Jungliberale: BER verdient nicht mehr den Namen Willy Brandts

Der BER wird in diesem Jahr nicht mehr eröffnen. Auch deswegen verdient der Flughafen aus Sicht der Berliner Jungliberalen nicht mehr den Beinamen des Altkanzlers Willy Brandt. Der Airport müsse umbenannt werden.

Ein Fotograf steht vor dem Terminal des neuen Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg Willy Brandt (BER) in Schönefeld. © dpa / Patrick Pleul

Wegen der andauernden Pannen und der erneut verschobenen Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER verdient dieser aus Sicht der Berliner Jungliberalen nicht mehr, den Namen des Altkanzlers Willy Brandt zu tragen. Der Airport sei "endgültig zum Symbol für Chaos und Planungslosigkeit geworden", sagte der Landesvorsitzende der FDP-Nachwuchsorganisation Roman-Francesco Rogat.

Es könne nicht sein, dass für dieses Projekt "ein so erfolgreicher und verdienter Kanzler wie Willy Brandt mit seinem Namen herhalten muss". Dieser würde sich angesichts des Regierungsversagens im Grabe umdrehen. "Der Senat sollte schnellstmöglich eine Umbenennung des Flughafens in Erwägung ziehen", forderte Rogat.

© dpa, Paul Zinken Lesen Sie auch: Offizielle Bestätigung: Der BER öffnet 2017 nicht

Von: ch, dpa

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