Japan verhängt schwere Voraussetzungen zur Einreise

Japan lockert seine rigorosen Corona-Einreisebeschränkungen etwas. Ab kommenden Mittwoch darf ein Teil der Ausländer mit Wohnsitz in Japan wieder ins Land, wie das Außenministerium mitteilte. Nächster Stichtag ist der 1. September.

Corona-Krise in Japan © dpa

Rund 90.000 Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigungen - darunter Geschäftsleute, Studenten und Auszubildende - sitzen derzeit im Ausland fest. Ihnen war die Rückkehr nach Japan verwehrt worden, weil ihre aktuellen Aufenthaltsorte auf einer Liste für Einreiseverbote stehen.

Voraussetzung für die Rückkehr ist nun, dass diese Ausländer Japan verlassen hatten, noch bevor das Land ihres derzeitigen Aufenthalts in die Verbotsliste aufgenommen wurde. Für ihre Rückkehr müssen sie zudem bürokratische Hürden überwinden.

Sie müssen eine Einreisegenehmigung bei einem japanischen Konsulat in ihrer Nähe beantragen und einen negativen Coronavirus-Test vorlegen, der innerhalb von 72 Stunden vor ihrem geplanten Flug gemacht wurde.

Touristische Einreisen bleiben untersagt

Ab 1. September soll nach Angaben des Außenministeriums weiteren Ausländern die Wiedereinreise erlaubt werden, darunter den Ehepartnern und Kindern von Japanern. Touristische Reisen nach Japan sind aber auch dann weiterhin nicht erlaubt.

Wegen der Pandemie hat Japan die Einreise von Reisenden aus mehr als 140 Ländern verboten. Die Regierung sagte jedoch zu, die Restriktionen graduell zu lockern. Japanische Staatsbürger durften von Anfang an aus Ländern auf der Verbotsliste zurückkehren.

Von: afp, br

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