Jahreszahlen: München begrüßt 1,8 Millionen mehr Passagiere

Die Passagierzahlen am Münchner Flughafen haben eine neue Bestmarke erreicht: Im vergangenen Jahr nutzten 46,3 Millionen Reisende das zweitgrößte deutsche Drehkreuz - auch dank der Lufthansa-Umschichtung.

Winterdienst auf dem Vorfeld Ost des Münchner Flughafens. © Flughafen München

Der Flughafen München meldet zum neunten Mal in Serie gestiegene Verkehrszahlen für das vergangene Jahr: Mit 46,3 Millionen Passagieren wurden am Franz-Josef-Strauß-Airport 1,8 Millionen mehr Passagiere befördert, als noch 2017. Das Plus gegenüber dem Vorjahr betrug demnach vier Prozent.

Diese Statistik zeigt Flugbewegungen und Passagierzahlen im Zeitraum von Januar bis Dezember 2018.

Bei den Starts und Landungen konnte München ebenfalls erneut zulegen - um 2,2 Prozent. Mit 413.000 Flugbewegungen wurde ebenso wie 2017 die 400.000er-Marke übersprungen. Das bisherige Rekordjahr war mit über 432.000 Flügen das Jahr 2008.

Die Zahlen lassen vermuten, dass bei gestiegenen Passagierzahlen und weniger Starts und Landungen größere Maschinen von und nach München fliegen. Auch die Sitzplatzauslastung ist 2018 auf 77,5 Prozent gestiegen.

Passagierentwicklung am Flughafen München in den vergangen zehn Jahren
Passagiere in Milionen
2008 34.5
2009 32.7
2010 35
2011 38
2012 38.4
2013 38.7
2014 39.7
2015 41
2016 42.3
2017 44.6
2018 46.3

Quelle: Flughafen München

Einzig die Zahl umgeschlagenen Frachttonnen ging im Jahresvergleich um 2,8 Prozent zurück. Dennoch erreichte der Münchner Airport mit rund 368.000 Tonnen umgeschlagener Fracht und Post den bisher zweitbesten Wert.

Lufthansa setzt beim Wachstum auf München

Mit Beginn des Sommerflugplans verlegte Lufthansa die ersten fünf A380 von Frankfurt. Ab 2020 könnten "perspektivisch" weitere A380-Flugzeuge nach München wechseln. Im Oktober gab der Kranich bekannt, auch einen Großteil der A340-600-Flotte vom Main an die Isar zu verlegen. Auch die ab 2020 zur Flotte stoßenden Boeing 777-X könnten nach München kommen. "Wir wachsen dort, wo Kosten und Qualität stimmen", sagte Drehkreuz-Chef Harry Hohmeister.

© Leonard Niemann, Lesen Sie auch: Darum schiebt Lufthansa weitere Maschinen nach München

Von: br

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