Iran kritisiert Berlin wegen Start- und Landeverbots für Mahan Air

Der Iran hat die Bundesregierung wegen des Start- und Landeverbots für die iranische Fluggesellschaft Mahan Air in Deutschland kritisiert. "Diese Entscheidung war unnötig, voreilig und daher für uns auch nicht vertretbar", sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi.

Flugzeuge von Mahan Air: Der Carrier fliegt mehrmals pro Woche von München und Düsseldorf nach Teheran. © AirTeamImages.com / Shahram Sharifi

Außerdem widerspreche sie dem Geist der langjährigen bilateralen Beziehungen. Teheran bedauere diese Entscheidung, weil sie auf der Basis falscher Informationen von denjenigen Ländern getroffen worden sei, die gegen die Beziehungen zwischen Berlin und Teheran seien, wurde der Sprecher vom Webportal des Außenministeriums zitiert.

Die Bundesregierung hatte Mahan Air am Montag die Start- und Landeerlaubnis entzogen. Das Auswärtige Amt begründete den Schritt damit, dass die Airline Ausrüstung und Personen in Kriegsgebiete im Nahen Osten - vor allem nach Syrien - transportiere.

© AirTeamImages.com, Lesen Sie auch: LBA will wohl Mahan Air Betriebserlaubnis entziehen

Von: br, dpa

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