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Harter Wettbewerb Intersky gibt Friedrichshafen-Wien auf

Die Konkurrenz auf den Flügen zwischen der Bodensee-Region und Wien hat die ab Friedrichshafen operierende Intersky nun bewogen, die Strecke noch in diesem Jahr einzustellen.

Eine DHC-8Q-300 der InterSky wird für den nächsten Flug bereit gestellt © airliners.de - O. Pritzkow

Intersky wird die Direktverbindung zwischen Friedrichshafen und Wien zum Jahresende einstellen. Das bestätigte die Bodensee-Airline auf Anfrage des österreichischen Luftfahrt-Portrals “Austrian Aviation Net”. Bislang bedient Intersky einen Mittagsflug mit Bombardier Q300.

Auf der Wien-Strecke herrscht seit geraumer Zeit ein harter Wettbewerb. Neben Intersky starten vom nur wenige Kilometer entfernten, auf der anderen Seite des Bodensees gelegenen Flughafen Altenrhein auch die Fluggesellschaften Austrian Airlines und People's Viennaline in Richtung österreichische Hauptstadt.

So war das vergangene Jahr nach Intersky-Angaben auch das schwierigste gewesen. Mit rund 186.000 Passagieren musste Intersky einen Rückgang von zehn Prozent hinnehmen. Im Jahr 2010 flogen noch fünf Bombardier Q300. Seit Dezember 2011 gehören nur noch drei Maschinen zur Flotte. Der Umsatz stieg 2011 um fünf Prozent auf 26,8 Millionen Euro. Unter dem Strich soll erstmals ein kleiner Gewinn verblieben sein.

Im Februar war die auf Airline-Sanierungen spezialisierte Intro Group bei Intersky eingestiegen. Die Fluglinie soll künftig als Basis zum Aufbau weiterer Fluggesellschaften dienen. So fasst Intro-Hauptgesellschafter Hans Rudolf Wöhrl auch internationale Geschäfte ins Auge. Im September fixierte Intersky zudem einen Auftrag über zwei ATR72-600.

Von: airliners.de mit Jan Gruber, <a href="http://www.austrianaviation.net" target=_blank>Austrian Aviation Net</A>

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