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Internationale Kooperation bei Luftfahrtforschung

Luftfahrt-Forschungseinrichtungen aus 25 Ländern haben sich zum "International Forum for Aviation Research (IFAR)" zusammengeschlossen. Ziel der Zusammenarbeit sei es, zur Reduzierung der durch die Luftfahrt entstehenden Umweltbelastungen beizutragen.

Airbus A340 © AirTeamImages.com

Die Luftfahrtforschung hat sich zu einer weltweiten Allianz zusammengeschlossen. Ziel sei es, einen Beitrag für eine umwelt- und klimafreundliche Luftfahrt zu leisten, erläuterte Joachim Szodruch, Luftfahrtvorstand im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Donnerstag auf der Airshow ILA in Berlin-Schönefeld.

Die Aktivitäten von Forschungseinrichtungen aus 25 Ländern - unter anderem den Vereinigten Staaten, China, Russland, Kanada und Japan - würden koordiniert. Damit könne das «International Forum for Aviation Research (IFAR)» auf politische und gesellschaftliche Anforderungen reagieren.

Die Allianz wolle auch als unabhängiger Berater für die Politik agieren, sagte Szodruch, der zum IFAR-Vorsitzenden gewählt wurde. In einer gemeinsam verabschiedeten Deklaration werde als ein vorrangiges Ziel die Verringerung von umwelt- und klimaschädlichen Wirkungen der Luftfahrt genannt.

In einem ersten Schritt wolle die Allianz eine Bilanz der weltweiten Klimasituation - unabhängig von Erkenntnissen der Klimaforscher - ziehen.  

Von: dpa

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