Vor der offiziellen Eröffnung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) haben die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg die Bedeutung der Luft- und Raumfahrttechnologie für die Region hervorgehoben.
"Das ist ein Bereich der Hochtechnologie, wo wir mit Bayern auf Augenhöhe sind", sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) auf dem ILA-Gelände am Rande des Flughafens Berlin-Brandenburg. Ziel sei es, Bayern zu überholen. Unternehmen wie Rolls-Royce und MTU hätten ihre Mitarbeiterzahl in seiner Amtszeit als Ministerpräsident nahezu verdoppelt.
Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach von Wachstum – "nicht nur im Bereich Luft- und Raumfahrttechnologie, sondern auch im Verteidigungsbereich, im 'DefTech'-Bereich". Er verwies auf wachsendes Interesse ausländischer Unternehmen und Investoren an der Metropolregion: "Wir erleben auch immer wieder Interessen, auch von ausländischen Unternehmen, von ausländischen Investoren, in die Metropolregion zu kommen."
Die ILA findet alle zwei Jahre in Berlin statt und zeigt Flugzeuge, Drohnen und militärisches Gerät. In diesem Jahr präsentieren sich rund 750 Aussteller aus 37 Ländern. Die Messe gliedert sich in die Bereiche Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigungstechnik und versteht sich auch als politisches Forum für Europas Luft- und Raumfahrt. Ausgerichtet wird sie vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und der Messe Berlin.