Icao stimmt Streichung von 2020 aus Corsia-Baseline zu

Seit klar ist, dass die Emissionen des Luftverkehrs im Corona-Jahr 2020 weit unter der Prognose liegen werden, bestehen die Airlines auf eine Änderung der Regeln des UN-Projekts Corsia. Nun haben sie sich zum Ärger von Klimaschützern durchgesetzt.

Zwei Flugzeuge mit Kondensstreifen © AirTeamImages.com / Carlos Enamorado

Der internationale Airline-Verband Iata hat sich mit seinem Vorschlag durchgesetzt, das Corona-Jahr 2020 aus der Berechnung der sogenannten Baseline-Emissionen für die erste Pilotphase des Klimaschutzprogramms der UN-Luftfahrtbehörde Icao Corsia zu streichen.

"Die Auswirkungen von Covid-19, die zu einer erheblichen Verringerung des internationalen Flugbetriebs und damit auch der Emissionen im Jahr 2020 führen, würden eine Absenkung der Corsia-Baseline nach sich ziehen," begründet der Rat der Icao seine Entscheidung.

Von: dk

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Hintergrund Der Streit über die Berechnung der Baseline-Emissionen für Corsia soll im Juni auf UN-Ebene geklärt werden. Dabei prallen die Vorstellungen von Klimaschützern und Airline-Branche aufeinander, wann und in welchem Umfang Corsia überhaupt Wirkung entfalten soll.

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