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Iata fordert weltweite staatliche Investitionen in nachhaltige Kraftstoffe

Sieben Milliarden Liter nachhaltiger Kraftstoffe müssten pro Jahr produziert werden, damit diese wettbewerbsfähig seien, rechnet die Iata vor. Derzeit seien es jedoch nur hundert Millionen Liter jährlich. Die Lücke könne nur die Politik schließen.

In der Raffinerie Heide soll unter anderem synthetisches Kerosin aus Windstrom produziert werden. © Raffinerie Heide

Der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) fordert von Staaten weltweit Investitionen in nachhaltige Flugkraftstoffe. Das sei ein entscheidender Schritt, um die Ziele der Flugbranche zur Verringerung klimaschädlicher Treibstoffgase bis 2050 zu erreichen, teilte der Verband in Genf mit.

Alternative Brennstoffe, die etwa aus Speiseöl und Biokraftstoffen hergestellt würden, kosteten derzeit zwei bis vier mal so viel wie fossile Brennstoffe wie Kerosin. Mit staatlichen Anreizen könne die Produktion von rund 100 Millionen Liter auf bis zu 7 Milliarden Liter im Jahr gesteigert werden - eine Menge, ab der die Treibstoffe im Preis wettbewerbsfähig würden.

"Wir wissen schon lange, dass eine Energiewende zu nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF) der Gamechanger ist. Aber Energiewenden brauchen Regierungsunterstützung", teilte IATA-Chef Alexandre de Juniac mit. Mit Investitionen und Anreizen für Hersteller könnten Staaten zugleich Arbeitsplätze schaffen und den Klimawandel bekämpfen.

Dem Verband gehören nach IATA-Angaben 290 Fluggesellschaften an, die zusammen 82 Prozent des Luftverkehrs abdecken.

Von: dk

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