IAG leidet unter hohen Spritkosten und stagnierenden Einnahmen

Teures Kerosin und der Preiskampf unter Europas Fluggesellschaften haben der British-Airways-Mutter International Airlines Group im ersten Quartal einen Gewinneinbruch eingebrockt.

Zur IAG gehören neben Iberia (links) und British Airways (rechts) auch Vueling und Aer Lingus. © IAG

Die Airlines der International Airlines Group (IAG) haben im ersten Quartal weniger Gewinn eingeflogen. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis der IAG sackte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60 Prozent auf 135 Millionen Euro ab. IAG ist der Mutterkonzern von British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level.

Hintergrund sind Mehrausgaben beim Treibstoff und stagnierende Einnahmen, wie das Unternehmen am Freitag in London mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr musste IAG im pro angebotenem Sitzkilometer knapp 16 Prozent mehr für Treibstoff ausgeben. Im gleichen Zeitraum sanken die Erlöse für alle verfügbaren Sitze um 0,8 Prozent.

Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 70 Millionen Euro, nachdem eine Neuregelung der Betriebsrenten den Überschuss im Vorjahr auf 775 Millionen Euro nach oben getrieben hatte. Andere Fluglinien wie die Lufthansa schrieben in dem typischerweise reiseschwachen ersten Quartal in diesem Jahr rote Zahlen.

IAG-Chef Willie Walsh sieht seinen Konzern nun trotz des Rückgangs auf Kurs, in diesem Jahr einen bereinigten operativen Gewinn auf dem Niveau von 2018 zu erreichen. Da hatte die International Airlines Group (IAG) 3,2 Milliarden Euro verdient.

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Im ersten Quartal steigerte IAG den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp sechs Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Zwar legte die Zahl der Fluggäste noch etwas stärker zu, und in den Maschinen blieben weniger Sitzplätze leer. Das reichte jedoch nicht, um die sinkenden Ticketpreise und steigenden Kosten auszugleichen.

Von: hr, dpa

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