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IAG erwägt Klage gegen geplante Quarantäne für Flugpassagiere

Die International Airline Group IAG, erwägt eine Klage gegen die geplante 14-tägige Quarantäne für Flugpassagiere, die ab Montag in Großbritannien gelten soll. Ryanair will sich anschließen.

IAG-Chef Willie Walsh. © dpa / Georg Hochmuth/APA

Die Regelung sei "irrational" und "unverhältnismäßig", sagte IAG-Chef Willie Walsh dem britischen Sender Sky News. Der irische Billigflieger Ryanair erklärte, er werde sich jedem juristischen Vorgehen gegen die Quarantäne anschließen.

Die britische Regierung hatte vergangenen Monat angekündigt, dass sich Flugpassagiere aus dem Ausland ab Montag 14 Tage in Quarantäne begeben sollen. Damit will London die Ausbreitung des Coronavirus bekämpfen.

IAG-Chef Walsh sagte dem Sender, der Konzern berate am Freitag mit seinen Anwälten. Die Quarantäne "torpediere" die Hoffnungen des Konzerns, im Juli wieder deutlich mehr Flüge anzubieten.

Großbritannien ist nach den USA das am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt. Fast 40.000 Menschen starben dort bislang an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Zu Beginn der Woche waren die im März im Zuge der Corona-Krise verhängten Ausgangsbeschränkungen in Großbritannien aber teilweise gelockert worden.

Von: afp

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