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Hintergrund Ufo zwischen Neubeginn und Aufarbeitung der "Ära Baublies"

Für Kritiker brachte das Jahr 2020 nicht den angekündigten Neustart für die Flugbegleitergewerkschaft Ufo, sondern vielmehr eine Verlängerung alten Streits um Einfluss und Geld. Nach der endgültigen Trennung von Nicoley Baublies soll eine Mitgliederversammlung Reformen bringen.

Nicoley Baublies, ehemaliger Vorsitzender der Flugbegleitergewerkschaft Ufo. © dpa / Frank Rumpenhorst

Seit Jahren macht die Flugbegleitergewerkschaft Ufo mehr durch Streit, denn durch Tarifarbeit auf sich aufmerksam. Für Außenstehende gab die zerstrittene Organisation vielfach wenig mehr als ein Bild kaum zu durchschauernder, interner Querelen. Vor der Mitgliederversammlung am Donnerstag, auf der ein struktureller Neuanfang begonnen werden soll, läuft die Aufarbeitung der "Ära Baublies" weiter. Nun sollen alte Zöpfe wirklich abgeschnitten werden. Ein Überblick über die Vorwürfe an die geschasste Führungsmannschaft und die Vorhaben einer Reformkommission.

Mit dem Ausscheiden einer Reihe Funktionäre steht die Ufo einmal mehr vor dem Neubeginn. Den sollte es auch schon 2018 und 2019 geben, denn seit der ehemalige Vorsitzende Baublies (Lufthansa) seit 2012 die Macht in der Gewerkschaft an sich gezogen habe, sei es immer wieder und verstärkt zu Konflikten über die demokratische Verfasstheit und finanzielle Transparenz der Ufo gekommen, erklärte Stefan Schwerthelm, bis zu seinem Rücktritt im Dezember Ufo-Vorstandsmitglied, jetzt gegenüber airliners.de.

Von: Dennis Kazooba

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Für den ehemaligen Ufo-Chef Nicoley Baublies ist die jüngste Abrechnung von Teilen der Ufo mit seiner Zeit bei der Gewerkschaft auch Ausdruck eines größeren Konflikts um die Arbeitsweise der Gewerkschaft. "Verwaltende Vereinsmeier" hätten wohl Angst vor seiner Rückkehr. Die werde es aber nicht geben - mit einer Einschränkung.

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