Helvetic verkauft ihre letzten fünf Fokker 100

Die Schweizer Regionalfluggesellschaft Helvetic schließt den ersten Teil ihres Flottenumbaus mit mit dem Verkauf der letzten Fokker 100 ab. Künftig setzt die Airline auf Embraer und einen Wet-Lease Partner.

Fokker 100 gehören bei Helvetic nun der Vergangenheit an. © AirTeamImages.com / Matthias Geiger

Die Schweizer Regionalfluggesellschaft Helvetic hat ihre letzten fünf Maschinen vom Typ Fokker 100 an die australische Alliance Airline verkauft und damit einen weiteren wichtigen Schritt ihres Flottenumbaus abgeschlossen. Laut einer Medienmeldung von Helvetic übernehmen die Australier neben den Maschinen auch sämtliche Ersatztreibwerke, Ersatzteile sowie Werkzeuge.

Helvetic-CEO Tobis Pogorevc betont in einem Statement, dass die Transkation zeige, dass die Flugzeuge immer auf höchstem Niveau gewartet wurden. Die Australier betreiben inklusive der fünf Ex-Helvetic-Maschinen künftig 49 der Zweistrahler und werden damit zum größten Fokker 100 Betreiber der Welt.

Erste Embraer 190-E2 im Herbst erwartet

Helvetic kündigte im vergangenen Jahr an, künftig auf eine Einheitsflotte aus Embraer-190-Maschinen setzen zu wollen. Anfang des Jahres einigten sich Helvetic und Leasingeber Nordic Aviation Capital Jets auf ein Leasing über vier Embraer-Jets. Erst dieser Schritt machte die schnelle Ausflottung der verbliebenen fünf Fokker-Jets erst möglich. Über die Dauer des Leasings schweigen beide Unternehmen. Somit besteht die Flotte der Regional-Airline derzeit aus elf Maschinen vom Typ Embraer 190.

© Helvetic Airways, Lesen Sie auch: Helvetic Airways bekommt früher neue Jets

Zudem erwartet die Airline im Herbst die erste von zwölf bestellten Embraer E190-E2 und hat sich in der Vergangenheit Optionen für ein Dutzend weitere Maschinen gesichert. Ob die Airline die Optionen ziehen werden sowie über die künftige Flottengröße, wollte sich der Sprecher auf Anfrage von airliners.de nicht äußern.

Swiss bleibt größter Abnehmer

Der Schweizer Lufthansa-Ableger Swiss werde im Rahmen einer Wet-Lease-Vereinbarung langfristig bis zu acht Flugzeuge betreiben. Die restlichen Maschinen sind im eigenen Lininen- und Charterverkehr eingesetzt. So fliegt die Airline beispielsweise an "Wochenenden nach Olbia, Jerez und Palma von Zürich aus sowie im Dreieck via Bern", so der Sprecher weiter.

Von: br

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