Rundschau Hannovers Ganzkörper-Flugsimulator und der 737-Max-Stau am Boeing Field

Am Flughafen Hannover können Menschen bald virtuell nacherleben, wie man sich im Vogelflug fühlt. Im realen Leben planen die großen US-Fluggesellschaften noch einen Monat länger ohne ihre 737 Max. Unsere Übersicht mit Kurzmitteilungen und Presseschau.

Ganzkörper-Flugsimulator "Birdly" © Hannover Airport / Sönke Jacobsen

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Am Flughafen Hannover können Besucher im Juli einen Ganzkörper-Flugsimulator in der so genannten Erlebniswelt nutzen, teilt der Airport mit. Auf dem "Birdly" genannten Gerät soll man mit den eigenen Körperbewegungen virtuell fliegen können wie ein Vogel.

Amadeus will eine App entwickeln, die Fluggesellschaften einen vollständigen Überblick über ihre kanalübergreifenden Kundenkontakte und umfassende Kundeninformationen gibt, berichtet "abouttravel.ch". Damit solle das Reiseerlebnis durchgängig personalisiert werden können.

Das Mandat des tschechische Wirtschaftsingenieurs Aleš Stárek als Finanzvorstand des österreichischen Leichtbauspezialisten und Luftfahrtzulieferers FACC wurde vom Aufsichtsrat um fünf Jahre verlängert, wie das Unternehmen mitteilt. Der neue Vertrag läuft bis zum Jahr 2024.

Wegen weiterer Unsicherheit über den Zeitplan zur Wiederzulassung plant der größte Boeing-737-Max-Betreiber Southwest nun bis Anfang Oktober ohne die Flugzeuge, berichtet "ATW Online". Auch United Airlines plane einen weiteren Monat ohne ihre Max-Flotte.

Boeing 737 Max, die wegen des Flugverbots nicht ausgeliefert werden können, stauen sich auf einem Parkplatz neben dem Boeing-Feld in Seattle. Foto: © dpa, Elaine Thompson

Das Schreiben die Anderen

Innerhalb der Belegschaft der Eurowings streiten die Gewerkschaften Verdi, Ufo und IGL um Mitglieder und Einfluss. Die aktuelle Krise der Lufthansa-Billigtochter könnte Verdi und IGL helfen, schreibt das "Handelsblatt".

Ein vom DLR und der ETH Zürich entwickelter Reaktor produziert im spanischen Móstoles Kerosin aus Wasser und CO2. Dafür wird Sonnenlicht mittels einer Spiegelkonstruktion als Energiequelle genutzt, berichtet die "Flugrevue".

In der Schweiz wird über die Einführung einer Abgabe auf Flugtickets diskutiert. Allerdings ist der Widerstand gegen eine nationale Abgabe, wie sie die FDP Schweiz fordert, erheblich, berichtet die "Neue Zürcher Zeitung".

In einem Zehn-Punkte-Plan fordert die SPD, Fliegen durch eine europaweite Ticketsteuer oder Kerosinabgabe zu verteuern. Gleichzeitig wolle die Partei die Mehrwertsteuer auf Bahntickets reduzieren und Trassen ausbauen, schreibt "Spiegel Online".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

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