Rundschau Hahn-Air-Partner, deutsche Pünktlichkeit und Passagierzahlen

Hahn Air konnte 2019 insgesamt 40 neue Airline-Partner gewinnen. Deutsche Airlines waren 2019 nicht allzu pünktlich. Düsseldorf meldet Passagierrekord während Köln/Bonn und Nürnberg schwächeln. Unsere Rundschau mit den Kurzmeldungen des Tages.

Eine Cessna Citation Sovereign von Hahn Air. © Hahn Air

Jeden Abend gibt es auf airliners.de eine kompakte Rundschau mit den Randnotizen des Tages. Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Rundschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Hahn Air hat im abgelaufenen Jahr 40 neue Airline-Partner in ihr Netzwerk aufgenommen. Wie das Unternehmen mitteilt, haben 17 der neuen Partnerfluggesellschaften haben ein Interline-Abkommen mit Hahn Air geschlossen. Damit besteht das Partner-Netzwerk aus über 350 Airlines.

Der britische Official Airline Guide (OAG) hat die Pünktlichkeit internationaler Airlines im Jahr 2019 verglichen. Dabei hat es keine deutsche Fluggesellschaft in die Top 20 geschafft, berichtet die "HNA". Einziger Lichtblick aus deutscher Sicht sei Eurowings, die zumindest im europäischen Vergleich Platz 15 erreicht habe. Als pünktlich gelten laut OAG-Definition Flüge, die weniger als 15 Minuten verspätet sind.

Flughafen-Passagierzahlen 2019

Der Düsseldorfer Flughafen hat das Jahr 2019 dank rund 25,5 Millionen Reisenden mit einem Passagierrekord abgeschlossen. Laut Mitteilung stieg die Zahl der Reisenden um fünf Prozent. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 3,3 Prozent auf 225.935. 77 Airlines boten 2019 aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt heraus insgesamt 205 Ziele in 59 Ländern an.

12,4 Millionen Passagiere haben im vergangenen Jahr den Airport Köln/Bonn genutzt. Dies sind laut einer Mitteilung fünf Prozent weniger als 2018. Auch das Frachtaufkommen sank um fünf Prozent auf 815.000 Tonnen zurück.

Die Zahl der Passagiere des Nürnberger Flughafens ist im vergangenen Jahr um acht Prozent auf rund 4,1 Millionen zurückgegangen, teilt der Airport mit. Der Linienverkehr blieb mit einem geringfügigen Rückgang um 1,3 Prozent weitgehend stabil. Dagegen brach der Touristikverkehr um 22,4 Prozent ein. Für 2020 sieht es indes besser aus: Tuifly will das Angebot im Vergleich zum Sommer 2019 um 80 Prozent auf 200.000 Sitzplätze steigern, Corendon plant einen Anstieg auf 500.000 Sitzplätze.

Aufgrund der Klimaproteste steht aktuell in der Luftfahrt wesentlich mehr Geld für Forschung zur Verfügung als noch vor einigen Jahren. Über Herausforderungen und Möglichkeiten in Industrie und Wissenschaft berichtet "Deutschlandfunk Kultur" sehr ausführlich in einer lesenswerten Reportage.

Die Gewerkschaft Verdi weist anlässlich von Tarifverhandlungen darauf hin, dass der Standort BER für viele Mitarbeiter wegen hoher Parkgebühren und der Lage unattraktiv sei, berichtet die "Berliner Zeitung". Würden die Löhne nicht entsprechend erhöht und die Bedingungen verbessert, drohe ein Personalengpass.

Die Krise bei Boeing ist hausgemacht. Nach dem Abgang von Dennis Muilenburg müsse nun auch beim Personal ein tiefgreifender Wandel her, um den Glanz des Unternehmens wiederherzustellen, kommentiert Joe Anselmo von der "Aviation Week" (Englisch). Die Luftfahrtindustrie brauche einen robusten und verantwortungsbewussten Boeing-Konzern als Wettbewerber von Airbus.

Swissport und die Lufthansa Group haben einen Fünf-Jahres-Vertrag für das Cargo-Handling an den belgischen Airports in Brüssel und Lüttich abgeschlossen, teilte der Bodendienstleister mit. Der Kontrakt beinhalte die Abfertigung von Brussels Airlines, Lufthansa und Austrian Airlines.

Lufthansa hat einen Flug von Frankfurt nach Teheran "vorsorglich" gestrichen. Welche weiteren Auswirkungen die Krise im Nahen Osten auf den Flugverkehr hat, fasst die "Süddeutsche Zeitung" zusammen.

Von: airliners.de

Lesen Sie jetzt
Themen
Kurz & kompakt