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Kein Grundstücksverkauf für Amazon-Verteilzentrum am Flughafen Memmingen

Die Allgäu Airport GmbH verzichtet auf den Kauf eines Grundstücks auf dem Amazon ein neues Verteilzentrum errichten wollte. Der Widerstand war zu groß. Das Projekt soll nun auf anderen Flächen realisiert werden.

Ein Schild "Einfahrt verboten" ist vor dem Allgäu Airport Memmingen zu sehen. © dpa / Karl-Josef Hildenbrand

Der Verkauf eines Grundstücks am Flughafen Memmingen für den Bau eines Amazon-Verteilzentrums ist vom Tisch. Die Allgäu Airport GmbH habe ein Kaufgesuch für dieses Grundstück zurückgezogen, wolle das Projekt nun jedoch an anderer Stelle verwirklichen, teilte sie am Montag mit. Nutzen wolle man nun einem Areal, das sich schon immer im Besitz des Airports befindet.

"Mit dieser Art von Widerstand haben wir nicht gerechnet", sagte die Beiratsvorsitzende Bettina Kurrle.

Der Flughafen wollte ein Grundstück des Unternehmens Gewerbepark am Allgäu Airport (GAP) kaufen, das mehrheitlich Landkreisen und Städten gehört. Darauf sollten Gebäude errichtet und 15 Jahre lang an Amazon verpachtet werden.

"Vom Verkauf hätten zu 75 Prozent die an der Gesellschaft beteiligten Gebietskörperschaften profitiert", sagte Kurrle. Die Pläne für das geplante Verteilzentrum zeichneten sich durch geringen Flächenverbrauch, Anschluss an das Fernwärmenetz und Photovoltaik auf den Dächern aus.

Laut der Agentur für Arbeit könnten bis zu 200 Beschäftigte im Zentrum arbeiten und bis zu 600 weitere bei Lieferpartnern.

Von: br, dpa

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