Gespräche zu Brandschutz für BER-Bahnhof dauern länger

Die Gespräche zum Brandschutz für den BER-Bahnhof dauern länger, als von Flughafenchef Mühlenfeld gedacht. Er sei jedoch weiterhin "guter Dinge", einen Durchbruch erzielen zu können.

Karsten Mühlenfeld. © dpa / Gregor Fischer

Die Gespräche über die Brandschutzprobleme beim Bahnhof des Hauptstadtflughafens BER gestalten sich langwieriger als erhofft, machen aber Fortschritte. "Leider ist der Fortschritt nicht so groß, wie ich erwartet hatte", sagte Airport-Chef Karsten Mühlenfeld der "Welt" über die Verhandlungen mit Eisenbahnbundesamt und Bauordnungsamt.

Er sei jedoch weiterhin "guter Dinge", einen Durchbruch zu erzielen. "Es gibt Fortschritte, wir haben neue Lösungsideen generiert." Ein Sprecher ergänzte: "Es bleibt dabei: Unser Ziel ist die Eröffnung in der zweiten Hälfte 2017."

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Den Bauingenieuren stellt sich die Aufgabe zu verhindern, dass im Bahnhof fahrende Züge im Brandfall Rauch-Verwirbelungen im Terminalgeschoss darüber auslösen. Die Behörden hatten im März und April weitere Brandschutz-Nachweise vom Flughafen für diesen Bereich verlangt, unter anderem für Szenarien, die die Verantwortlichen bislang nicht berücksichtigt hatten - etwa wenn im Brandfall fünf Züge durch den Bahnhof fahren. Von der Lösung dieses Problems hängt es ab, ob der Flughafen noch wie zuletzt geplant 2017 in Betrieb gehen kann.

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Von: gk, dpa

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