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Mitarbeiter von Germanwings und Lufthansa legen am 24.03.2015 vor der Zentrale von Germanwings in Köln Blumen und Kerzen nieder. © dpa
Ein Mitarbeiter von Germanwings stellt am 24.03.2015 vor der Zentrale von Germanwings in Köln eine Kerze auf. © dpa / Marius Becker
Trauer um die Opfer, die beim Absturz einer Germanwings-Maschine gestorben sind. © dpa / Christoph Schmidt
Trauerflor an einer Lufthansa-Flagge in Frankfurt am Main anlässlich des Absturzes einer Germanwings-Maschine. © dpa / Boris Roessler
Kerzen, Blumen und Beileidsbekundungen für die Opfer des abgestürzten Germanwings-Fluges © dpa / Federico Gambarini

Rund 100 Germanwings-Mitarbeiter sind am Dienstagabend vor der Firmenzentrale in Köln zu einer Trauerveranstaltung zusammengekommen. Sie zündeten Kerzen an, fassten sich an den Händen und dachten schweigend an die Opfer des Germanwings-Flugzeugabsturzes in Frankreich.

Viele Trauernde kamen in ihrer Dienstkleidung. Vor dem Eingang zum Gebäude standen Grablichter und Blumen. Bei dem schwersten Flugzeugabsturz einer deutschen Fluggesellschaft seit langem waren in Frankreich neben 144 Passagieren auch sechs Crewmitglieder von Germanwings ums Leben gekommen. Etliche Besatzungsmitglieder haben sich darum nach dem Absturz fluguntauglich gemeldet und erschienen nicht zum Dienst.

Air Berlin, Tuifly und Lufthansa helfen aus

Germanwings hält den Flugplan am heutigen Mittwoch mit elf Flugzeugen anderer Gesellschaften aufrecht. Die Maschinen kommen von der Konzernmutter Lufthansa, der Tuifly sowie der Air Berlin, teilte Germanwings mit. Etwa 40 Flüge würden von anderen Airlines bedient, nur ein Flug falle aus. "Nennenswerte Stornierungen" von Seiten der Passgiere gebe es bisher nicht, hieß es.

Air Berlin sowie ihre Ableger aus Österreich und der Schweiz, Niki und Belair, hätten ihre Ersatzmaschinen losgeeist, sagte ein Air-Berlin-Sprecher. Es gälten die üblichen Konditionen für die Vermietung von Maschinen mit Besatzung.

Es gebe Crews, die nach dem Absturz nicht fliegen wollten, bestätigte ein Germanwings-Sprecher. Dafür habe die Airline Verständnis, sagte Airline-Geschäftsführer Thomas Winkelmann. Wie viele Beschäftigte nicht zum Dienst erschienen, blieb zunächst offen.

© dpa, Alessandro Vecchi Lesen Sie auch: Flugunfallermittlungen nach Germanwings-Absturz beginnen

"Einige Germanwings-Mitarbeiter haben ihren Dienst aus persönlichen Gründen nicht angetreten", sagte eine Lufthansa-Sprecherin. "Aber nicht aus Sorge, dass da was im Argen liegt", betonte sie vor dem Hintergrund eines "Spiegel Online"-Artikels, der "die Weigerung etlicher Piloten", in einen Zusammenhang mit technischen Problemen der Unglücksmaschine vom Vortag stellt.

Unglücksflugzeug wurde erst kürzlich repariert

In der Tat gibt es Widersprüche bei den Angaben zur Wartungshistorie des Unglücks-Airbus. Es habe "keinerlei Auffälligkeiten" an der Unglücksmaschine gegeben, hatte Germanwings direkt nach dem Absturz in einer Pressekonferenz mitgeteilt. Der letzte Routinecheck an dem Unglücksflugzeug habe am Montag, der letzte reguläre große Check im Sommer 2013 stattgefunden.

Es habe ein Problem an der "Nose Landing Door" gegeben, korrigierte die Lufthansa. Das Problem sei aber behoben worden, bevor die Maschine wieder in Dienst gestellt wurde, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Die Tür öffnet sich beim Ein- und Ausfahren des Fahrwerks und verschließt den Fahrwerksschacht. "Das ist kein sicherheitsrelevantes Thema, sondern ein Geräuschproblem, das routinemäßig behoben wurde", so die Sprecherin.

© dpa, Marius Becker Lesen Sie auch: Absturz der Germanwings-Maschine trifft Lufthansa-Konzern ins Mark

Die abgestürzte A320 wurde 1991 an die Lufthansa ausgeliefert und war seit Januar 2014 für Germanwings im Einsatz. Die Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften sind weltweit für ein sehr hohes Sicherheitsniveau bekannt. Technische Sicherheit und organisatorische Zuverlässigkeit gehören zum Markenkern, der auch auf die neue, günstiger produzierende neue Eurowings abfärben soll.

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, die sich gegen die Günstig-Pläne der Lufthansa positioniert, hielt sich zunächst bedeckt. Die Gewerkschaft teilte auf Nachfrage mit, ihr sei nicht bekannt, dass sich Crews geweigert hätten, zu fliegen.

Alle Meldungen zum Germanwings-Unglücksflug 4U9525.

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