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Gericht reduziert Bußgeld für Benutzung von Nottür in Düsseldorf

Ein Urteil reduziert das Bußgeld, das ein Passagier für das unabsichtliche Durchschreiten einer Nottür am Düsseldorfer Flughafen zahlen sollte deutlich. Der Vorfall hatte großen Schaden verursacht.

Blick ins Terminal des Flughafens Düsseldorf © Verdi

Der Vorfall hatte erhebliche Folgen: Weil er durch eine Nottür des Düsseldorfer Flughafens gelaufen ist, muss ein 65-Jähriger 500 Euro Bußgeld zahlen. Das hat das Düsseldorfer Amtsgericht entschieden. Nach dem Alarm am 1. März waren alle Abflugbereiche geräumt und 6500 Passagiere noch einmal kontrolliert worden. 48 Flüge wurden gestrichen.

Zuvor hatte ein bis heute nicht identifizierter Mann die Nottür geöffnet - der 65-Jährige aus Griechenland und ein Hamburger Student im Alter von 24 Jahren waren ihm gefolgt und gelangten so in den Sicherheitsbereich.

Gegen einen Bußgeldbescheid in Höhe von 2500 Euro wegen fahrlässigen Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz wehrte sich der 65-Jährige nun mit Erfolg. Das Amtsgericht reduzierte die Höhe deutlich. Der Mann war nach Überzeugung der Richterin nur dem eigentlichen Verursacher gefolgt. Auch der Student musste 500 Euro zahlen.

Der 65-Jährige ließ über seinen Anwalt erklären, er sei am Check-in-Schalter aufgefordert worden, schnell zum Gate zu gehen und sei anderen durch die geöffnete Tür gefolgt. Er habe kein Verbotsschild bemerkt.

Von: dk, dpa

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