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Airbus A350 fliegt über die Oper in Sydney. © Airbus SAS 2022 / Graham Denholm

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Gibt es etwas Schöneres, als den Sonnenaufgang vom Flugzeug aus zu beobachten? Wohl kaum! Doch wer will das ernsthaft gleich zweimal hintereinander auf einem Flug erleben? Nein, danke, das wäre mir zu lang. Da lande ich lieber irgendwo zwischen und laufe ein bisschen am Flughafen umher.

Vielreisende Australier sehen das traditionell anders, denn egal wohin sie fliegen - ein kurzer Flug wird es selten. Deswegen sind es jetzt auch die Australier, die eine spezielle Ultralangstreckenversion des A350-1000 bestellt haben. Nach Corona soll es nämlich endlich richtig losgehen mit den lange angekündigten "Project Sunrise"-Flügen.

Eine wirkliche Überraschung ist es nicht, dass Boeing nun dabei leer ausgeht. Dass Qantas aber gleich dazu einen Großteil ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte von Boeing 737 und 717 auf Airbus A321 und A220 umstellt, dagegen schon.

Qantas A220, A321 und A350. © Qantas

Teure Gesunde Preise!

Lufthansa kündigt sie an, Condor kündigt sie an, Air France-KLM ebenso und sogar Ryanair: Doch kommen die höheren Preise für Flugtickets wirklich, um zu bleiben?

Unser Kolumnist Karl Born geht nicht davon aus. Die großen Player wollen nach Corona einfach mal wieder die Hand aufhalten. Das klappt jetzt sogar, denn die Leute wollen reisen, koste es, was es wolle.

Stimmt, solange es Überkapazitäten gibt, wird es auch billige Tickets geben. Nur gibt es dann irgendwann nichts mehr für unsere Branche daran zu verdienen. Denn eines ist sicher: Mit neuen Umweltauflagen wird das Kostenniveau in Zukunft deutlich steigen.

Wenn wir aber nachhaltig gesunde Airlines haben wollen, die ihre Dienstleister und Mitarbeiter vernünftig bezahlen können, dann brauchen wir auch gesunde Ticketpreise.

"Bedingt beruhigend"

Normalerweise werfen große Flughäfen satte Gewinne ab. Normal ist in der Luftfahrt aber seit Corona nichts mehr, was natürlich auch am BER zu spüren ist. Doch in Berlin ist bekanntermaßen schon länger nichts mehr normal, vor allem nicht am Flughafen.

Um es mit den Worten der BER-Chefin auszudrücken, ist die Situation "nur bedingt beruhigend". Wenn das die aktuelle PR-Sprachregelung ist... wie dramatisch ist es dann in der Realität?

Erinnern wir uns, dass die EU-Kommission bereits Milliardenhilfen für die Corona-Verluste am BER erlaubt hat. Doof nur, dass die 1,7 Milliarden wohl bei Weitem nicht ausreichen. Mit dem vergleichsweise dünnen Beliner Sommerflugplan wird sich das kaum schnell ändern.

Es ist kompliziert

Nonstop mit United von Berlin in die USA © Berliner Flughafen / Anikka Bauer

Langstrecken und Berlin - das ist schon lange eine komplizierte Sache. Spätestens seit dem Ende der Air Berlin und allerspätestens seit Corona stehen die Zeichen in dieser Hinsicht nicht mehr wie früher mal auf Wachstum.

Dennoch hat sich United Airlines an eine Verbindung zwischen der deutschen und der US-Hauptstadt gewagt. Offenbar ohne Erfolg, die Route wird nicht aufgenommen. Erinnern Sie sich: Auf Drängen der Deutschen Regierung musste sich vor 20 Jahren sogar schon einmal Lufthansa daran versuchen.

Aber es war, wie es ist: zu wenig Vollzahler, fast nur Touristen. So geht das vielleicht in Richtung New York, mit Billigfliegerlangstrecken aus Singapur und mit einem Drehkreuz-Feeder nach Doha. Aber eben nicht mit Business-Relationen nach Washington.

Wenig berauschend

Die Bahn soll zukünftig immer mehr innereuropäische Flüge ersetzen. Warum es technisch gar nicht so einfach ist, paneuropäisch über Gleise zu rauschen, haben wir schon ausführlich dargelegt.

Doch selbst wo die Züge tatsächlich über Landesgrenzen fahren, ist das Buchen von Tickets vielfach eine Tortur, wie die Kollegen von "Extra 3" gerade süffisant festgestellt haben.

Das alles soll mit dem "Project Green Speed" bald der Vergangenheit angehören. Dazu verschmelzen demnächst Thalys und Eurostar. Doch eine echte Konkurrenz zum innereuropäischen Flug wird auch das nicht: Als größter paneuropäischer Bahnkonzern verbindet "Green Speed" gerade einmal fünf Länder.

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