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Die neuen Fluggastbrücken für die A380 in Düsseldorf. © dpa / Roland Weihrauch

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Automatic for the people

Die neue Bundesregierung strebt die "Automatisierung" von Entschädigungsleistungen an und die Airlines zittern. Dabei geht es um den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen "automatisch" und "automatisiert".

Denn wenn die von Verbraucherschützern geforderte "Automatisierung" kommt, würde das alle Passagiere pauschal entschädigen und nicht nur diejenigen, die ihre Ansprüche tatsächlich einfordern. Sprich: Flug verspätet und sofort Geld auf's Konto. Geht es nach den Fluggesellschaften, soll dagegen maximal die Erfassung "automatisiert" werden, Kunden ihre Anträge also online für eine Einzelfallprüfung eintippen.

Fest steht: Die EU-Fluggastrechteverordnung strotzt nur so vor Irrungen und Wirrungen, die regelmäßig vor den Gerichten landen. Die zum Teil unlogische Rechtsprechung macht die Regelungen ohnehin schon extrem verbraucherfreundlich - etwa im Vergleich zu den Passagierrechten im Bahnverkehr.

Von hoch und niedrig hängenden Früchten

Die meisten Flughäfen haben die Halogen-Leuchten auf Vorfeldern, Taxiways und Landebahnen schon längst durch LEDs ersetzt. Das spart Strom und ist gut für die Umwelt. Maßnahmen wie diese fallen in die Kategorie "Low hanging Fruits": Einfach und ohne großen finanziellen Aufwand umzusetzen.

Der nächste Schritt in Richtung Klimaneutralität wird dann komplexer. Das gilt auch für die Flughafenbefeuerung. Aber es gibt mittlerweile Lösungen, die noch mal 40 bis 100 Prozent einsparen können. Wir haben uns zwei Systeme genauer angeschaut.

Auch in Sachen klimaneutrales Fliegen gibt es tendenziell einfacher zu erntende Früchte und solche, die deutlich höher hängen. Bevor man also ein komplett neues Flugzeug entwirft, widmen sich Hersteller erst einmal der Frage, wie bestehende Konzepte mit neuen Antrieben ausgerüstet werden können. DeHavilland will genau das umsetzen - und die Dash-8 mit Wasserstoff, Brennstoffzelle und Elektromotoren fit machen für den Luftverkehr der Zukunft.

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Being Ryanair

Dass Ryanair über Lufthansa meckert, ist nicht neu. Auch der Vorwurf, den Ryanair-CEO Eddie Wilson in seinem aktuellen Interview mit uns artikuliert, ist bekannt: Lufthansa muss viel weniger für Emissionszertifikate bezahlen als Ryanair.

Der Grund ist ziemlich trivial, der EU-Emissionshandel gilt (nach heftigen Streitereien vor der UN) nur für Flüge in Europa. Viele Europaflüge bedeuten mehr EU-Zertifikate, mehr Langstrecken dagegen weniger. Dass der Billigflieger für seinen Spitzenplatz in der Liste aller Airlines im EU-ETS schon heftig an den Pranger gestellt worden ist, scheint also in Dublin noch nicht vergessen.

Aber so ist das nun mal, wenn man "Europe’s No.1 airline" ist, um einfach mal den Beginn einer jeden Ryanair-Pressemitteilung zu zitieren. Nummer Eins zu sein, gilt zwangsläufig im Guten und im Schlechten. Nur in Sachen Klimaschutz hat Wilson auch keine bessere Idee als SAF. Das, lieber Eddie, wird aber zukünftig in der EU aber erst recht noch teurer - vor allem wohl auch wieder nur in Europa.

Die richtige Balance finden

Für die heutige Generation ist Fliegen nichts Besonderes mehr. Flugzeuge sind für meine Kinder Mittel zum Zweck - wie U-Bahnen oder Autos. Und das ist OK, denn Reisen bildet, verbindet Kulturen und nimmt Berührungsängste. Fliegen bedeutet Globalisierung, Tourismus und Wohlstand.

Aber das ist noch nicht lange so. Die Generation meiner Eltern ist nicht geflogen, als sie klein war. Zu teuer. Fliegen war damals noch etwas für Reiche. Meine Oma war in ihrem ganzen Leben nur ein paar Mal im Ausland. Die Zugreise nach Österreich - das höchste der Gefühle. Fernreisen? Gott bewahre!

Wohin geht die Reise? Wird Fliegen vor dem Hintergrund der Klimakrise wieder zum Luxusgut? Wie sieht sie aus, die richtige Balance zwischen schädlichem Massentourismus und nachhaltigem Wirtschaften? Unser Kolumnist Thomas Rietig hat seine Sicht auf die Dinge niedergeschrieben. Schreiben Sie mir gerne, was Sie dazu denken.

Planung ist das halbe Leben

Die Corona-Kurzarbeit wurde derweil verlängert und läuft bis Ende März. Danach wird es ungemütlich für die Branche. Denn Personalmangel trifft schon in winterlichen Corona-Flautezeiten auf zu viel Betrieb an den deutschen Flughäfen, wie auch der Easyjet-Deutschlandchef in unserem Interview vom Freitag zu berichten weiß.

Wie soll das erst im Sommer werden, geschweige denn, wenn dann noch die Piloten streiken? Wer sich in dieser Gemengelage nach festen monatlichen Abläufen sehnt, der sollte den airliners.de-Flugzeugkalender 2022 in Betracht ziehen. Jetzt schnell bestellen, dann klappt das mit der Lieferung sogar noch bis Weihnachten.

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