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Ein Mann geht mit seinem Gepäck durch einen fast leeren internationalen Flughafen. © dpa / Marcello Casal Jr

Rund um die tagtäglichen Nachrichten macht sich airliners.de-Herausgeber David Haße Gedanken über das weniger Offensichtliche. Mit seinen "Gedankenflügen" lässt er die Abonnenten in seinen "Abend-Briefing"-Newslettern daran teilhaben. Immer sonntags als Wochenzusammenfassung für alle.

Als ich neulich nach Flügen für einen spontanen Familien-Ausflug über die Osterferien geschaut habe, waren die Preise so teuer wie selten zuvor.

Ob das nach Corona nun zum neuen Standard wird, darf aber angezweifelt werden. Denn Staatshilfen helfen, dass Überkapazitäten am Markt bleiben. So manch einer glaubt sogar an eine neue Ära der Super-Billigflüge. Jedenfalls so lange, wie es sich die Protagonisten leisten können (oder wollen).

Zumindest Boeing tut derweil wieder alles dafür, dass Kapazitäten begrenzt bleiben. Etliche 737 Max stehen erneut am Boden. Wirklich gebraucht werden die Flugzeuge aber derzeit ohnehin noch nicht wieder: Beim Osterverkehr kann man zumindest in Europa nicht wirklich vom Restart unserer Branche sprechen.

Keine Gewinne und trotzdem Boni?

Lufthansa wird auch staatlich gerettet. Boni für die Führungsetage sind vertraglich nicht mehr erlaubt. Dennoch will der Aufsichtsrat in diesem Jahr Boni wieder zulassen, schreibt der "Spiegel". Schon 2020 hatte Chef-Aufseher Karl-Ludwig Kley einen Boni-Aufstand geprobt, war aber an der Politik gescheitert.

Moralisch ist das Ding klar: Staatshilfe kassieren und dennoch Manager-Boni zahlen? Das geht auf keine Kuhhaut. Keine Gewinne, keine Boni!

Aber so einfach ist das nicht. Grundgehalt plus erfolgsbasierte Vergütungsteile, die nicht nur am Gewinn hängen, machen die Bezahlung in so gut wie allen Führungsetagen aus. Und in der Top-Liga der Konzernlenker ist der Markt für wirklich fähiges Personal klein. Angeblich hat Thorsten Dirks den Lufthansa-Vorstand nach der Staatshilfen-Entscheidung bereits aus Mangel an Verdienstmöglichkeiten verlassen. Und schauen Sie jetzt mal auf Ryanair.

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Sie kennen das: Seit einem Jahr wütet Corona und nichts ist mehr, wie es war. Wenn Sie mit Ihren Erfahrungen einen aktiven Beitrag zum Neustart unserer Branche leisten wollen, dann melden Sie sich jetzt bei unserem aktuellen "Call for Papers".

Für unsere geplante Artikelserie zum Schwerpunktthema "Airline-Geschäftsmodelle im Wandel" suchen wir noch bis Ende April Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft, die ihre Expertise mit der deutschsprachigen Luftverkehrs-Community teilen wollen. Lassen Sie mich wissen, wenn Sie als Gastautor oder Interviewpartner zur Verfügung stehen möchten. Mehr Infos hier.

Gekommen, um zu bleiben?

Spätestens seit 9/11 bezahlt die Branche für zum Teil abstruse Sicherheitsbestimmungen, die offenbar gekommen sind, um zu bleiben. Jetzt droht ähnliches mit zahlreichen Corona-Vorschriften. Und schlimmer. Während die internationale Gemeinschaft bei der Terrorabwehr noch relativ koordiniert vorgegangen ist, herrscht bei den Corona-Regelungen Willkür und Chaos.

Urlaubs-Quiz: Wo wollen Sie im Sommer hinfliegen? Ach so... sie zögern noch, weil man das gar nicht so "lange" vorplanen kann? Und nicht rechtzeitig zurückkommen können, wäre auch doof? Naja. Bleibt man halt lieber zu Hause, selbst wenn man geimpft und getestet ist.

Ergebnis: Nicht Corona hält die Leute vom Reisen ab, die "heute so und morgen so"-Regularien sind es.

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