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Passagiere laufen durch eine Fluggastbrücke. © dpa / Jens Büttner

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Monatelange Kurzarbeit, düstere Zukunftsaussichten, vergleichsweise schlechte Bezahlung: Mit Corona schauen sich viele Beschäftigte aus der Luftfahrt nach einem neuen Job um. Vielfach verschlägt es sie dann in andere Branchen. Auf Nimmerwiedersehen? Durchaus möglich, zeigt unser Bericht zum Thema neue Personalknappheit.

Fest steht: Schon während des winzigen Sommer-Hochs hakt und stottert die ansonsten so perfekt abgestimmte Choreografie an den Flughäfen ganz gewaltig. Wie soll das werden, wenn der Laden wieder richtig brummt? Erinnern Sie sich noch an den Chaos-Sommer von 2018? Ach, was waren das damals doch für Luxus-Problemchen...

Und es hat Zoom gemacht...

Noch kurz vor Corona hieß es, Videokonferenzen könnten die Geschäftsreise nicht groß gefährden. Nach Corona weiß wohl jeder, dass das nicht stimmt. Zwar wissen wir jetzt auch, was man besser nicht per Zoom, Microsoft Teams oder Skype erörtert. Dennoch: Dank Corona hat nun wirklich jede und jeder mindestens eines dieser Programmchen auf dem Laptop, Smartphone oder Office-Rechner.

Die Zeit ist also reif für eine Prognose, wie sich das für unsere Branche so wichtige Geschäftsreise-Segment nach der Pandemie entwickeln wird. Professor Keith J. Mason hat eben diese erstellt und präsentiert sie im Rahmen unserer aktuellen Serie "Airline-Geschäftsmodelle" auf airliners.de. Die Kurzzusammenfassung: Worst-Case Minus 45%, Best-Case Minus 14%. Und hier die Langfassung.

Vorwärts in die Vergangenheit

Aber schauen wir auch zurück: 1971 flottete Lufthansa ihren letzten Propellerflieger aus - eine Vickers Viscount. Gleichzeitig kamen die ersten Jumbojets - was für ein Umbruch. An der Entwicklung der RB211-Triebwerke für die neuen Großraumflugzeuge ging Rolls-Royce damals sogar pleite. Das alles ist Geschichte.

Aktuell sind wir wieder im Jahr 1971 - jedenfalls was die Passagierzahlen angeht. Und die Branche steht erneut vor einem Umbruch. Und wirklich: Was die neuen Technologien am Horizont angeht, wird es jetzt so spannend wie vielleicht zuletzt in den 1970er Jahren. Der einzige Unterschied: Statt größer wird nun erst einmal alles wieder kleiner.

Voll auf die Norse

Die Billigflieger wollen es jetzt transatlantisch wissen. Jetblue kommt seit dieser Woche täglich über den großen Teich nach Europa und setzt dabei auf Narrowbody-Fluggerät aus dem Hause Airbus mitsamt Business-Class-Suiten zum Kampfpreis. Derweil präsentiert sich der inoffizielle "Norwegian-Nachfolger" Norse Atlantic Airways als Newcomer mit der besten Idee ever. Really?

Flüge in direkter Konkurrenz zu Netzwerk-Airlines, die im Zweifel ihre enormen Eco-Kapazitäten billig verramschen können (wenn denn die Business-Class voll ist), waren bislang immer der Tod eines jeden Billigflug-Versuchs auf der Langstrecke. Jetblue allerdings betreibt in New York selbst ein großes Drehkreuz und muss Dank A321 Neo LR nur halb so viele Sitze pro Langstrecke verkaufen als Norse mit ihrer 787.

Selbstlos nachhaltig?

Zum Schluss noch eine Frage: Was treibt Menschen zu umweltschonendem Verhalten? Allein mit wahrhaftiger Selbstlosigkeit wird da wohl kaum etwas zu erreichen sein. Zwei Beispiele:

Eine aktuelle Umfrage zeigt auch diese Woche wieder recht eindeutig, dass Nachhaltigkeit schnell nachrangig wird, wenn es um die Wahl des Verkehrsmittels geht. Vorrangig punkten dagegen Schnelligkeit und Bequemlichkeit. Eher egoistische Motive führen möglicherweise auch bei Lufthansa dazu, dass 99 Prozent aller Kunden keine Kompensationen für die Klimaauswirkung ihrer Flüge dazu kaufen. Kostet ja nur und das ohne persönliche Vorteile...

Zumindest für Letzteres hätte ich eine Idee: Wie wäre es mit einer Art Umwelt-Premium-Boarding für alle, die kompensieren? Und wer über den Compensaid-Slider noch dazu 100 Prozent SAF kompensiert, der bekommt an Bord einen exklusiven Drink. "Schaut her liebe Leute, dieser Reisende liebt die Umwelt wirklich." Wie selbstlos!

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