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Eine Norwegian-Machine fliegt über ein Blumenfeld hinweg. © AirTeamImages.com / Jorgen Syversen

Rund um die tagtäglichen Nachrichten macht sich airliners.de-Herausgeber David Haße Gedanken über das weniger Offensichtliche. Mit seinen "Gedankenflügen" lässt er die Abonnenten in seinen "Abend-Briefing"-Newslettern daran teilhaben. Immer sonntags als Wochenzusammenfassung für alle.

Wer mit "Klimafairness" wirbt und angibt, "mehr Emissionen zu kompensieren, als durch die einzelnen Flüge entstehen", sollte keine Probleme damit haben, wenn nachgefragt wird, wie genau das funktioniert. Weil Green Airlines genau das nicht wollte, haben wir einfach mit den Umwelt-Partnern des Start-ups gesprochen - mit ernüchternden Ergebnissen.

Kurzes Update dazu

Mittlerweile sind zwei von drei Kompensationsprojekte von der Green-Airlines-Webseite verschwunden, angeblich kompensiert man noch anderorts. Das aber auch nur für jedes verkaufte Ticket und nicht wie beworben für die gesamte Operations. Bleiben wir gespannt.

Damit Fliegen zukünftig wirklich grüner wird, hat die EU jetzt ihren Klimaplan "Fit for 55" präsentiert. Für den Luftverkehrssektor mit an Bord: eine Kerosinsteuer, Verschärfungen im EU-ETS und Quoten für Sustainable Aviation Fuels. Die Branche warnt vor Wettbewerbsverzerrungen und Emissionsverlagerung. Dennoch ist allen klar: Die Frage ist nicht, ob man Fliegen umweltfreundlicher macht, sondern wie.

Offizielle Ambitionen

Green Airlines lässt uns nicht los. Fasziniert schauen wir nun auch auf die Idee, ein eigenes AOC zu beantragen. Wird der Ticketverkäufer am Ende doch noch eine offizielle Fluggesellschaft? Genug Ärger mit Partnerfluggesellschaften hatte das Start-up ja.

"Greenwashing" hatten wir schon, jetzt kommt "Sportwashing" auf die Agenda. Anders kann sich unser Kolumnist Karl Born jedenfalls das mögliche Engagement von Qatar Airways als offizielle Airline der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht erklären.

Liebe Lerser*innen, Leserinnen und Leser,

die sprachliche Gleichbehandlung aller Geschlechter an Bord von Flugzeugen ist keinesfalls einfach. Mit einem einfach "Ladies and Gentlemen" ist es ja nicht getan, denn derartige Doppelnennungen sind grundsätzlich zweigeschlechtlich und schließen diversgeschlechtliche Menschen aus. Das ist sicher nicht Sinn der Übung, wenn Lufthansa ihren flugbegleitend Beschäftigten nun neue Regelungen an die Hand gibt.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Im Prinzip ist das ja eine klasse Sache. Nur sind Sternchen, Klammern, Schrägstriche, Unterstriche und Binnen-I doof zu lesen und noch dämlicher zu sprechen. Sicher, man kann gekonnt phonetische Sollbruchstellen einbauen, was sicher hier und da sogar zweisprachig geht. Aber vielleicht gewöhnen sich Flugreisende auch einfach an "Hallo". Cool wär's.

Auto zum Flughafen

Über manche Umwelt-Diskussionen können viele Deutsche abseits der Metropolen nur schmunzeln. Dazu gehört auch die Forderung, mit der Bahn zu fahren, anstatt zu fliegen. Denn was soll man machen, wenn es gar keinen Bahnanschluss gibt? Dieser Frage widmet sich der erste Teil unserer Serie "Zug statt Flug", die wir am Montag in aktualisierter Version neu aufgelegt haben.

Fast wie abgesprochen noch ein weiterer Lesetipp zum Thema: Die "FAZ" schreibt heute über Chemnitz, einer deutschen Großstadt ohne Anschluss an den Eisenbahn-Fernverkehr. Seit Jahren verschleppen hier Verbände, Politiker und die Deutsche Bahn eine Lösung. So wird das nichts mit der Intermodalität. "Zug statt Flug?" Die Lebenswirklichkeit lautet "Auto zum Flughafen!".

Völlig elektrisiert

Elektromobilität elektrisiert - mich jedenfalls. Deswegen bin ich in mein Elektroauto gesprungen und zum BER gefahren, um mir bei Wisag die Elektrifizierung der Vorfeldfahrzeuge und -geräte anzuschauen. Herausgekommen ist ein Hintergrund-Artikel, der sicherlich nicht nur Elektroauto-Fahrer interessiert: Die Anforderungen und Lösungen an die Elektrofahrzeuge auf dem Flughafen-Vorfeld haben mit denen für Autos auf der Autobahn nur wenig gemeinsam.

Elektrisieren will auch Eurowings Discover, wenn auch zunächst auf einer anderen Bedeutungsebene. Jetzt wurde das Bordprodukt vorgestellt, mit dem der neue Lufthansa-Ferienflieger "reisehungrige Wenigflieger" begeistern will. Ein wie ich finde gelungenes Beispiel: Auf der Langstrecke in den Urlaub gibt es exotisches Catering - auf dem Weg zurück stimmt dann eine Kohlroulade wieder auf Deutschland ein.

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