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Passagiere an einem Flughafen © dpa / Dave Hunt

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Es lebe der Hahn

„Der Hahn ist tot“, titelte jüngst die F.A.Z., als der Insolvenzfall des Regionalflughafens publik wurde. Es lebe der Hahn, heißt es nun von Seiten der Insolvenzverwalter, die sich auf die Suche nach Investoren begeben haben. Sie halten den Glauben an die Zukunft von Regionalflughäfen im Allgemeinen und den von Hahn im Besonderen weiter hoch.

Wie man sich zur Zukunft stellt, ist ohnedies eine Sache des Glaubens. Denn wie es wird, weiß nun einmal niemand. Das Geschäft sei zwar immer noch weit vom Niveau vor der Corona-Pandemie entfernt, aber der Trend sei positiv, sagte der Chef des Dachverbands der Fluggesellschaften (Iata), Willie Walsh, am Mittwoch in Genf. Für Optimismus sorgten auch die Zahlen, die Lufthansa am Morgen vorgelegt hatte. Ihre Airlines weisen für das operative Geschäft wieder einen Gewinn aus. Klingt gut, oder? Wäre da nur nicht die Ankündigung von Konzernchef Spohr: Er will die Kosten weiter senken, was meist mit Personal zu tun hat. Wenn die Zahlen stimmen, mag er sich denken, kräht auch danach bald kein Hahn mehr.

Zeit des Wartens

Es klemmt an allen Ecken, an fast jedem Ende. Die einstige Boom-Branche des Luftverkehrs erlebt gerade eine Zwischenzeit, in der es nicht so richtig vorwärts geht. Die große Freude will sich bei CEOs, Passagieren und Crewmitgliedern nicht so recht einstellen. Denn trotz verbesserter Aussicht heißt es nach wie vor, es ist eine Zeit des Wartens: Auf so viele Passagiere wie vor der Pandemie, auf eine angemessene Personalstärke, auf kostendeckende Erträge und vieles mehr.

Ein Beispiel? Flughafenchef Schulte vom Frankfurter Flughafen warnte schon einmal, Reisende sollten sich auf den Worst Case am Flughafen einstellen, viel Zeit dort vertrödeln zu müssen. Denn es fehle am Bodenverkehrspersonal. Und daran, erklärte er, würde sich so schnell auch nichts ändern. Es gibt eben zu wenige, die das Gepäck ausladen – und auch am Sicherheitspersonal mangelt es. Übrigens: Wie das Sicherheitssystem ausschaut, können Sie in unserer Serie hier nachlesen.

Das Prinzip Hoffnung

Die menschliche Hoffnung zielt immer auf etwas, was noch nicht existiert. Was erst Wirklichkeit werden muss, ist die Erholung in der Luftverkehrsbranche. Hoffen lässt, um den Gedanken nicht zu verlassen, der Passagierrekord am BER oder auch die stattliche Zahl von einer Million Fluggäste im Oktober in Hamburg. Hoffnungsvolle Zeichen. Wäre da nicht die Welle - man mag das Wort kaum noch hören - die vierte oder fünfte, es ist fast gleich.

Niemand weiß bislang, ob erneut restriktive Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den nächsten Corona-Schub einzudämmen. Doch alles sieht danach aus. Die Politik ist schuld, sagen viele. Aber auch die Branche selbst hätte mehr tun müssen, glaubt unser Kolumnist Karl Born. Schön ist sein Schlusssatz. Er befürchtet, die Passagiere könnten auf den Gedanken kommen: "Es ist besser, nicht zu reisen, als schlecht zu reisen."

Der Flirt ist vorbei

So schnell geht’s, wenn der Strom zu teuer wird. Die Elektroloks kommen schon wieder aufs Abstellgleis. Wirtschaft schlägt Ökologie, heißt es hier - wieder einmal, wird so mancher und manche sagen. Passiert ist es in Großbritannien. Ausgerechnet während des Klimagipfels in Glasgow platzte die Nachricht heraus. Eine ziemliche Blamage für Boris Johnson und Co. Aber wäre es hierzulande anders? Klar ist, der Umstieg auf klimaschonende Antriebe wird nicht ohne Blessuren für alle möglich sein - auch wenn der Weg manchmal so einfach sein könnte, wie das DLR jüngst bei den Kondensstreifen zeigte. Von grünem Wachstum träumen die einen, vom grünen Schrumpfen die anderen.

Es wird noch ein zähes Ringen werden, ambitionierte Klimaziele umzusetzen. Wie sehr, sieht man gerade in den Verhandlungen zwischen FDP, SPD und Grünen, wo letztere auf die Bremse traten. Zu wenig Fortschritt, heißt es nun von Baerbock und Co. Genauer: Ihre Klimaziele sind zu sehr verwässert. Nun beginnen die Kämpfe unter den vermeintlichen Koalitionären. Der Flirt ist vorbei.

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