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Führungswechsel bei WestJet

Sean Durfy hat am Montag überraschend seinen Rücktritt als President und CEO des kanadischen Billigfliegers WestJet verkündet. Der Vorstand wählte Gregg Saretsky zum Nachfolger.

Sean Durfy © WestJet

Kanadas zweitgrößte Fluggesellschaft WestJet Airlines Ltd, hat am Montag den Rücktritt ihres Präsidenten und CEO Sean Durfy bekannt gegeben. Durfy gibt seine Positionen zum 1. April auf, verbleibt aber noch bis 1. September im Unternehmen. Als Nachfolger übernimmt Gregg Saretsky, Vice President Operations, ab April das Steuer.

Durfy (43) war seit September 2006 Präsident der WestJet und übernahm ein Jahr später auch den Aufgabenbereich des CEO. Als Rückrtittsgrund führte Durfy persönliche Gründe an. Es sei an der Zeit, dass andere den Staffelstab übernehmen. Er wolle sich mehr seiner jungen Familie widmen, hieß es in einer Erklärung.

Gregg Saretsky, © WestJet

Saretsky (50) blickt auf rund 25 Jahre Erfahrung in der Airlinebranche zurück. Er begann seine berufliche Laufbahn 1985 bei Canadian Airlines. Bis zum Juni 2009 war er bei Alaska Airlines. WestJet hat nun mit der Suche nach einem neuen Vizepräsidenten begonnen.

WestJet kämpft seit Monaten mit der Implementierung des neuen SabreSonic-Reservierungsystems. Das neue System sollte die tragende Säule des Wachstumsplans sein. Doch beim Umzug der Daten verschwanden zahlreiche ältere Reservierungen. Die Call-Center brachen unter der Flut der Anrufe zusammen. Der gute Ruf der WestJet hat dadurch arg gelitten. Der Daten-GAU verzögerte auch die Einführung eines neuen Kundenprogramms von Juni 2009 auf März 2010. Auch das neue Codeshare-Abkommen mit Air France-KLM, das Ende 2009 anlaufen sollte, musste auf 2011 verschoben werden.

Von: airliners.de

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