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Ein Triebwerksmechaniker arbeitet an einem Flugzeugtriebwerk. © dpa / Patrick Pleul

Für eine Umschulung kann es ganz unterschiedliche Gründe geben. Sie kann beispielsweise für all diejenigen eine Alternative sein, die in ihrem erlernten Beruf wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Auch wer aus gesundheitlichen Gründen seinen ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben kann, kann eine Umschulung in Betracht ziehen. Ebenso kann sie für all diejenigen sinnvoll sein, die noch keine oder nur eine abgebrochene Berufsausbildung vorweisen können oder aber nach der Bundeswehrzeit in die zivile Welt zurückkehren.

In allen Fällen ist es wichtig, sich darüber zu informieren und beraten zu lassen, welche Chancen der angestrebte Umschulungsberuf auf dem Jobmarkt bietet. In der Luftfahrtbranche sind beispielsweise technische Berufe wie der des Fluggerätmechanikers gefragt. Im kaufmännischen Bereich eröffnen sich unter anderem im Tourismussektor gute Perspektiven.

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Für die Finanzierung einer Umschulung gibt es verschiedene Möglichkeiten. So fördert das Arbeitsamt diese Form der Ausbildung, wenn die individuellen Voraussetzungen stimmen. Unter anderem muss der Antragsteller mindestens 18 Jahre alt sein. Zudem sollte eine Erstausbildung nachgewiesen werden, die aber nicht abgeschlossen sein muss. Für Soldaten steht zudem der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr für die Zeit nach dem Wehrdienst beratend zur Seite und kann auch Umschulungskosten übernehmen.

Auch die Rentenversicherung finanziert gegebenenfalls eine Umschulung. Sie tritt dann ein, wenn die Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit oder Behinderung erheblich gefährdet oder bereits gemindert ist. Allerdings muss eine so genannte "Wartezeit" von 15 Jahren nachgewiesen werden. Dazu zählt die Rentenversicherung unter anderem Zeiten, in denen Pflichtbeiträge und freiwillige Beiträge gezahlt wurden sowie Kindererziehungszeiten.

Für die Frage nach dem Wo einer Umschulung gibt es ebenfalls mehrere Antworten. Eine betriebliche Umschulung ähnelt einer Lehre - sie findet in einem Betrieb statt. Die Finanzierung erfolgt durch die Zahlung einer Ausbildungsvergütung oder durch Unterhaltsleistungen eines Leistungsträgers wie der Agentur für Arbeit.

Eine zweite Möglichkeit ist die Ausbildung an einer Berufsfachschule. Statt eine Ausbildungsvergütung zu bekommen, muss hier Schulgeld gezahlt werden. Doch auch hier kann ein Leistungsträger einspringen, wenn die Voraussetzungen stimmen. Und drittens kann ein Bildungsträger zum Ausbildungsbetrieb werden. Dann wird von einer überbetrieblichen Umschulung gesprochen.

Quereinstieg auch ohne Umschulung möglich

In manchen Fällen ist der Quereinstieg in die Luftfahrtbranche auch ohne Umschulung möglich. Ausgebildete Radio- und Fernsehtechniker können beispielsweise eine Anstellung bei einem Wartungs- und Instandhaltungsunternehmen finden und testen dort nach entsprechender Einarbeitung elektronische Flugkomponenten. Aber auch Elektriker, Köche, IT-Profis oder Lagerarbeiter werden im Flughafenumfeld gesucht. Entscheidend ist dabei der Ort der Beschäftigung. Wer in sicherheitsrelevanten Bereichen eines Flughafens tätig sein will, benötigt einen speziellen Ausweis, der nur nach einer entsprechenden Sicherheitsüberprüfung der zuständigen Behörden ausgestellt wird.

Die Zuverlässigkeitsüberprüfung

© dpa Marc Tirl Die Sicherheitsüberprüfung für Vorfeldmitarbeiter ist im Luftsicherheitsgesetz § 7 geregelt. Darin heißt es unter anderem, dass zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des Luftverkehrs die Luftsicherheitsbehörde die Zuverlässigkeit von Personen zu überprüfen hat, denen zur Ausübung einer beruflichen Tätigkeit nicht nur gelegentlich Zugang zu nicht allgemein zugänglichen Bereichen des Flugplatzgeländes eines Verkehrsflughafens gewährt werden soll. Im Zuge der Zuverlässigkeitsüberprüfung darf die Behörde die Identität des Betroffenen überprüfen. Anfragen bei den Polizeivollzugs- und den Verfassungsschutzbehörden der Länder gehören dazu. Im Einzelfall können auch Informationen des Bundeskriminalamtes, des Zollkriminalamtes, des Verfassungsschutzes, des Bundesnachrichtendienstes und des Militärischen Abschirmdienstes genutzt werden.

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