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Jeder fünfte Rückkehrer aus Risikogebieten gibt falsche Daten an

Die neu eingeführte digitale Erfassung von Reisenden aus Corona-Risikogebieten scheitert am Auskunftswillen der Reisenden. Einer internen Statistik der Bundespolizei zufolge haben Stichproben ergeben, dass etwa jeder fünfte Rückkehrer falsche Daten in das Erfassungssystem eintippt.

Reisende warten vor einer Covid-19-Teststation. © dpa / Eric Lalmand

Etwa jeder fünfte Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten gibt falsche Daten an. Nach "Spiegel"-Informationen vom Sonntag ergibt sich das aus einer internen Statistik der Bundespolizei.

Demnach kontrollierten Bundespolizisten bei Stichproben auf den großen deutschen Flughäfen seit Anfang November rund 15.200 Reisende. Bei fast 3000 Reisenden seien die eingetragenen Daten teilweise oder komplett falsch gewesen - also bei fast 20 Prozent.

Ein Sprecher des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam bestätigte die Zahlen auch der Deutschen Presse-Agentur. Es habe sich um Kontrollen der Einreiseanmeldungen vom 8. November bis zum 18. November gehandelt.

In Sicherheitskreisen habe es geheißen, mal hätten die Reisenden Fantasienamen wie "Donald Duck" eingetragen, berichtete das Magazin. Oft seien auch falsche Adressen und Telefonnummern vermerkt gewesen.

Wer aus einem ausländischen Corona-Risikogebiet kommt, muss sich vor der Einreise nach Deutschland registrieren - seit dem 8. November läuft das digital. Die Informationen gehen an die Gesundheitsämter am Zielort des Reisenden. So sollen sie kontrollieren können, ob jemand die Quarantänepflicht einhält.

Von: dpa

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