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Freiwillige Gutscheinlösung ist Gesetz - DRV entsetzt über Garantieprämie

Der Bundestag beschließt freiwillige Gutscheine für ausgefallene Reisen und garantiert die Einlösung. Die Tourismuswirtschaft hält die Lösung dennoch für wenig hilfreich. Denn sie kommt mit neuen Kosten. Gegen verpflichtende Gutscheine geht die EU derweil weiter vor.

Bundestags-Abgeordnete im Plenum © Deutscher Bundestag

Der Bundestag hat heute den Gesetzentwurf der Regierung zur freiwilligen Gutscheinlösung für Pauschalreiseanbieter gebilligt. Die Regelung sieht vor, dass Veranstalter den Kunden für vor dem 8. März diesen Jahres gebuchten Reisen auf freiwilliger Basis Gutscheine statt der sofortigen Rückzahlung des Reisepreises anbieten können. Ein Vorgehen, dass bisher freilich nicht verboten war.

Hinzu kommt in dem neuen Gesetz jedoch, dass die Bundesregierung den Wert der Gutscheine neben der gesetzlichen Insolvenzabsicherung zusätzlich in voller Höhe durch eine ergänzende staatliche Absicherung garantieren will. "Das soll die Gutscheine für Kunden attraktiv machen. Sie stehen so regelmäßig besser da," so die Mitteilung. Es gelte, massenhafte sofortige Erstattungsansprüche zu verhindern, um Insolvenzen in der Reisebranche abzuwenden, die wiederum auch die Kunden treffen würden, da ihre Ansprüche dann wohl nur zum Teil abgesichert seien.

Von: dk

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