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Fraport sieht Trend zu leiseren und größeren Maschinen

Die Flugzeuge werden leiser, aber auch größer und dafür besser ausgelastet. So sieht es zumindest der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport. Wirtschaftlich gesehen profitiert das Unternehmen jedoch mehr von den lauteren Maschinen.

Abendlicher Start eines Airbus A380 © AirTeamImages.com / Tom Kool

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport sieht einen Trend zu deutlich leiseren, aber auch größeren Flugzeugen mit höherer Auslastung. Von 1991 bis 2012 sei die Zahl der Passagiere in Frankfurt um 158 Prozent gestiegen, die der Flugbewegungen lediglich um 63 Prozent, sagte Fraport-Experte Lars Mosdor in Frankfurt.

Um wirtschaftliche Anreize für leisere Flugzeuge zu geben, staffelt Fraport seine sogenannten Lärmentgelte: Je lauter die Maschine, desto teurer wird es. Das könne im Jahr mehrere Hunderttausend Euro ausmachen, sagte Mosdorf. So koste einmal Landen und Starten für einen relativ alten Jumbo-Jet rund 2.000 Euro, für eine moderne A380 rund 1.000 Euro.

Von den rund 700 Millionen Euro, die Fraport 2013 insgesamt an Flughafenentgelten kassierte, waren nach Darstellung des Unternehmens 14 Prozent Lärmentgelte. Ob der Anteil gesteigert werden kann, sei derzeit nicht klar.

© dpa, Boris Roessler Lesen Sie auch: Für laute Flugzeuge wird es am Frankfurter Flughafen teurer

Die Festlegung der Flughafenentgelte - neben Lärmentgelten sind das Beträge für Sicherheit, Terminals und Start- und Landebahnen - für 2016 stehe noch bevor. Dazu trage Fraport seine Vorstellungen den Fluggesellschaften vor, stelle dann einen Antrag beim Wirtschaftsministerium, das nach Prüfung schließlich genehmigt.

Von: dpa

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