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Fraport bestätigt Start von Terminal 3 für "frühestens 2025"

Der Frankfurter Flughafen ist dabei, seine Kapazität mit einem neuen Terminal deutlich auszubauen. Doch die Corona-Krise wirft alle Planungen über den Haufen. Jetzt soll langsamer gebaut und die Inbetriebnahme um Jahre verschoben werden.

Der geplante Flugsteig G am Frankfurter Flughafen. © Fraport

Der Frankfurter Flughafen nimmt sein drittes Passagier-Terminal frühestens im Jahr 2025 in Betrieb. Wegen der Corona-Krise bestehe seitens der Kunden keine frühere Nachfrage, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport. Die Bauarbeiten für das rund vier Milliarden Euro teure Projekt werden zwar fortgesetzt, könnten aber teilweise aus Kostengründen gestreckt werden.

Von der Verschiebung des Termins für die Inbetriebnahme auf das Jahr 2025 ist auch der weit fortgeschrittene Flugsteig G betroffen, der vor allem für Billigfluggesellschaften vorgesehen ist. Er sollte eigentlich schon im Sommer 2022 in Betrieb gehen. Dieser Teilabschnitt könne bei einem früherem Bedarf innerhalb von zwölf Monaten startklar gemacht werden, sagte der Fraport-Sprecher.

Die Fertigstellung des Hauptterminals und der Flugsteige H bis J werde sich um ein Jahr auf 2024 verschieben, teilte Fraport bereits zuvor mit. Das gesamte Terminal 3 im Süden des Frankfurter Flughafens hat eine geplante Kapazität von rund 25 Millionen Passagieren, was Flughäfen wie Düsseldorf oder Berlin-Tegel entspricht.

Terminal 3 sollte das weitere Wachstum des größten deutschen Flughafens sichern, an dem im vergangenen Jahr mehr als 70 Millionen Passagiere abgefertigt worden sind. In der Corona-Krise ist der Verkehr am Drehkreuz allerdings so drastisch zurückgegangen, dass zudem das kleinere der beiden bestehenden Terminals geschlossen worden ist.

Von: dk, dpa

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