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Fraport widerspricht Medienbericht: Keine neuen Jobs in Griechenland

Der Flughafenbetreiber Fraport hat einem Medienbericht widersprochen, in dem es heißt: Fraport wolle 20.000 Jobs in Griechenland schaffen. Hintergrund ist die Übernahme von 14 Regionalflughäfen.

Gepäckstücke am Flughafen Thessaloniki © dpa / Armin Weigel

Laut einem Medienbericht will Fraport in Griechenland 20.000 Stellen schaffen - dem hat der Frankfurter Flughafenbetreiber jedoch widersprochen. Das Konsortium habe keinerlei Jobs in Aussicht gestellt, sagte ein Fraport-Sprecher auf Nachfrage von airliners.de.

Hintergrund ist die Übernahme von 14 griechischen Regionalflughäfen durch das Fraport-Copelouzos-Konsortium. Die Fraport AG zahlt nach eigenen Angaben gemeinsam mit ihrem griechischen Minderheits-Partner für die Betreiber-Konzession einmalig gut 1,2 Milliarden Euro und verpflichtet sich zu Investitionen an den Flughäfen, die sich bis zum Jahr 2020 auf 330 Millionen Euro belaufen sollen.

Zudem muss das Konsortium eine jährliche Konzessionsabgabe von anfänglich 22,9 Millionen Euro an den griechischen Staat leisten. Der Vertrag mit einer Laufzeit von mehr als 40 Jahren wurde Ende 2015 unterzeichnet.

Von: ch

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