Fraport will kurzfristig Kosten senken - Mitarbeiter sollen unbezahlten Urlaub nehmen

Auch der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport tritt wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf die Kostenbremse. Es gehe darum, den Personaleinsatz dem geringeren Bedarf anzupassen. Das Passagier- und Frachtaufkommen auf den Verbindungen von und nach Asien sei bereits stark eingebrochen.

Flugzeuge am Frankfurter Flughafen © Fraport AG

Fraport-Beschäftigte sollen nun auf freiwilliger Basis unbezahlten Urlaub nehmen oder ihre Arbeitszeit reduzieren. Dies betreffe sowohl die Verwaltung als auch den Flugbetrieb, hieß es. Neueinstellungen soll es nur noch in begründeten Ausnahmefällen geben.

"Die Auswirkungen der Corona-Epidemie treffen uns in einer Phase, in der besonders der deutsche Luftverkehr ohnehin mit großen Herausforderungen kämpft", sagte Fraport-Chef Stefan Schulte. Die Dauer und der Umfang der Flugstreichungen könne man derzeit nicht verlässlich voraussagen. Auch die Folgen für die Gewinne des Unternehmens seien noch nicht absehbar. Eine konkrete Prognose für das laufende Jahr will Fraport bei der Bilanzvorlage am 13. März veröffentlichen

Von: dk

Lesen Sie jetzt
Themen
Fraport Corona-Virus Flughäfen Verkehr Management Personal