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Geschäftsbedingungen müssen geändert werden Französisches Gericht rügt Easyjet

Ein französisches Gericht hat 23 Klauseln in den Geschäftsbedingungen von Easyjet beanstandet, die nun innerhalb von zwei Monaten geändert werden müssen. Geklagt hatte eine Verbrauchervereinigung, der das Gericht Schadenersatz zusprach.

Airbus A319 von Easyjet © AirTeamImages.com / Steve Flint

Der britische Billigflieger Easyjet muss auf Anordnung der französischen Justiz eine Reihe seiner Vorschriften für Passagiere ändern. Ein Gericht in Paris entschied am Dienstag, dass 23 Klauseln etwa zum Gepäck, zu Verspätungen oder zu Flugsteuern "unzulässig" oder "missbräuchlich" seien. Easyjet müsse die Vorschriften binnen zwei Monaten aufheben, ansonsten drohen Strafen von 150 Euro pro Klausel und pro Tag.

Zu den beanstandeten Geschäftsbedingungen zählt eine Klausel, derzufolge für alle Internetreservierungen, die nicht mit bestimmten Kreditkarten bezahlt werden, zusätzliche Kosten von vier Euro anfallen. Auch dürfe die Verantwortung für Versäumnisse oder Fehler bei den Flugzeiten nicht abgeschoben werden. Auch die Klauseln zu den Gepäckgebühren seien zu unklar.

Geklagt hatte eine Verbrauchervereinigung, der das Gericht einen Schadenersatz von 30.000 Euro zusprach.  

Von: AFP

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